Wir waren auf Japanreise vom 30.01. - 21.02.26! (≧▽≦)

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Freitag, 4. Januar 2019

Sie schnappten sich ALLE...

...und es kam noch härter! 

Vielleicht waren wir wirklich etwas töricht an die ganze Sache herangegangen. Wir hatten geglaubt, wenn wir einigermaßen früh am Kaufhaus Matsuzakaya ankämen, würden wir sicher einen Pokémon Lucky Bag ergattern können… Pustekuchen. 

Ulf und ich erwachten auch am 2. Januar extra früh, um die Bahn um 6.29Uhr zu bekommen. Wir mussten nach Yabacho, um uns dort am Kaufhaus für den Pokémon Lucky Bag anzustellen. Doch schon bei der Ankunft ahnten wir nichts Gutes… es standen schon ca. 120 Leute am einen der zwei Eingänge von Matsuzakaya, wo sich im fünften Stock das Pokémon Center Nagoya befand.

Als wir ankamen war es noch ziemlich dunkel draußen… trotzdem hatte der Staff schon die Absperrungen aufgebaut und machte gelegentlich Durchsagen für die Kaufwilligen.
So sah es also schon zwei Stunden vor Einlass vor dem Gebäude aus.
Ulf und ich stellten uns auf einen zähen Kampf ein, denn Satoko hatte uns bereits gewarnt, dass wir rennen und ggf. schubsen müssten, wenn wir erst einmal im Gebäude angekommen wären… wir hatten ja keine Ahnung, welch fiese Nummer uns noch erwarten würde! 

Ulf las während wir warteten ein Go-Buch und spielte auf seinem Nintendo DS.
Zum Glück war es an diesem Tag weniger kalt als am Vortag. Ich wärmte mir meine Hände an den Kairo-Kissen in meinen Jackentaschen und wartete und wartete und sah dabei zu, wie die Schlange vor dem Gebäude immer länger wurde. Für die Pokémon Lucky Bags wurden nicht wie bei Ghibli draußen Coupons verteilt, sondern wer zuerst kam, mahlte anscheinend auch zuerst! Mitarbeiter von Matsuzakaya verteilten netterweise auch noch Kairos an die Wartenden und ich fragte einen von ihnen, wo sich denn die Treppe befände, wenn man eintrat. Er sagte mir, dass die Treppe gesperrt sei und man nur die Rolltreppe benutzen könne, die sich direkt geradeaus befand.

Als es 9.10Uhr war, öffnete sich die Tür und alle stürmten hinein, wobei wir fanden, dass es doch relativ gesittet ablief, weil keiner vordrängelte. Wie besprochen nahmen wir die Rolltreppe hinauf. Als wir jedoch im 5. Stock ankamen, fingen alle an zu laufen und wir taten es ihnen mit Herdentrieb gleich! Was wir dann sahen, machte uns wütend und verzweifelt zugleich: Es standen bereits hunderte Menschen an, um die Tüten zu kriegen und es schien so, als wären einige von ihnen über die Treppe gekommen!! Wir wurden ernsthaft von den Mitarbeitern gezwungen, uns hinter die Menschen einzureihen, die schon da waren, was bedeutete, dass wir die Treppe hinunter bis zum Ende der Schlange gehen mussten- wir waren wieder im Erdgeschoss angekommen. Ulf und ich wussten, dass dies nun das Ende war und wir keinen Lucky Bag kriegen würden. Wir schätzten, dass der Verkauf schon 50 Personen vor uns geendet hatte. Alles ging mega schnell und was blieb, war herbe Enttäuschung und auch Wut. Zwei Stunden Kälte für nichts und Mitarbeiter, die die Menge an Personen nicht zu handeln gewusst hatten.

Die einzige Idee, die ich noch hatte war, die 5 Minuten zu Oasis21 hinüber zu laufen, wo sich der JUMP Shop befand. Vielleicht gäbe es dort noch etwas zu holen, denn es öffnete erst um 10Uhr.
Tatsächlich hatten Ulf und ich Glück, denn die Schlange war noch unter 40 Personen lang.
Diese Nummer bekamen wir als Gutscheine so wie zuvor in MOZO- es gab nur 50 Stück!
Wir erfuhren, dass es jeweils einen Variety Bag von Haikyuu!! Und My Hero Academia gab. Ulf und ich entschieden uns, jeweils einen davon zu kaufen, was für jeden 3500Yen Kosten bedeutete. Außerdem sahen wir durch ein Bild mit schattigen Umrissen so ungefähr, wie viele Teile enthalten sein würden und waren sicher, dass sie uns gefallen würden.

So sah es im Jump Shop aus.
Wir sahen auch dieses lustigen Saitama Mülleimer… One Müüüüüüll Mann!!!!… äh...
Dies sind unsere zwei Lucky Bags gewesen- Ulf hat eine Einkaufstasche und ich einen wasserabweisenden Turnbeutel bekommen!
Ulf bekam eine Haikyuu Trinkflasche und ich ein Trinkglas von MyHeroAca.
Jeder hatte ein Buttonset, wobei bei Ulf einer weniger drin war.
Teil drei war für mich ein Waschlappen und für ihn ein Kissen, welches wir jedoch bis wir heimkommen eingeschweißt und schön klein lassen…
Dann waren da noch eine kleine, faltbare Kiste mit Karasuno-Aufschrift und eine Klemmbrett-Mappe für mich.
Wir erhielten außerdem noch diese Special-Sticker mit den Geburtstagen der Charaktere darauf- man kann diese in Japan an jedem Tag beim Jump-Einkauf sammeln und auf ein großes Poster kleben.
Nach gelungenem Einkauf erstmal ein EIS! Matcha und World Class Chocolate!
Ulf und ich hatten  nach dem langen Morgen mega Hunger, aber wir entschlossen uns trotz Lucky Bag Gepäck dazu, gleich zum Atsuta Schrein zu fahren, der hinter unserer Heim-Station lag. Mein Ziel war es, die Menschenmassen mit eigenen Augen zu sehen, die dort beteten und ein Omamori für Frau Fuchs zu kaufen. Und wir wurden nicht enttäuscht… zuvor jedoch fanden wir einen Essensstand, der sofort anbot, die Yakisoba für Ulf ohne Fleisch und Ei-Topping zuzubereiten!

Ich musste gar nicht lange rumfragen… der freundliche Oji-san machte auf der frisch geputzten Platte eine Portion für Ulf.
Diese Portion kostete glatte 500Yen.
So waren die unterschiedlichen Stände in einer Reihe am Rand und auch auf dem inneren Weg des Schreins aufgebaut. Am meisten gab es welche für den neusten Trend: „Cheese Sticks“… das war aber nichts für uns beide.
Ulf probierte einen Potato Twister mit Pfeffer und Salz…
…und für mich gab es noch ein bisschen gegrillten Tintenfisch.
Am Eingang warteten wieder diese elenden Absperrungsdinger auf uns… davon hatte ich nun wirklich restlos GENUG! Ein Glück, dass sie nicht gebraucht wurden.
Als die Essensstände versiegten, sahen wir vor uns ein Meer von Menschen, durch das es kein Durchkommen (allgemein bekannt als Drängeln) mehr gab! Ulf hatte keine Lust, in dieser Herde mitzulaufen, da er ja nicht beten, sondern nur mit mir ein wenig gucken wollte… Ich ermutigte ihn, das mitzumachen und wir brauchten eine halbe Stunde, um zum Schreinvorplatz zu gelangen, wo sich die Massen wieder teilten und wir uns auch sofort bei den Omamori anstellen konnten.

Besagtes Menschenmeer, an dessen Seite man sogar Wasser durch Bambusrohre laufen ließ, weil es niemals vorangegangen wäre, wenn alle sich noch hätten rituell reinigen wollen.
Auf einem riesigen Bildschirm in den Baumkronen (WTF) liefen Informationen zum Atsuta-Schrein und Hinweise für die wandernde Herde hoch und runter. Jeder wollte den ersten Schreinbesuch des Jahres hinter sich bringen, was für diesen erdrückenden Auflauf sorgte.
Angekommen: Näher als diese Distanz konnten wir nicht voranschreiten, was aber okay war. Überall waren Polizisten und halfen bei dieser ganz neuen Dimension von Massenabfertigung.
Wir liefen nach links weiter, wo es die Glücksbringer gab und man auch zurück zur U-Bahn-Station gelangen würde. Vor uns waren nur zwei andere Leute- hätten wir beim Ausgang kurz reingedurft, hätte man viel Zeit sparen können!

Die Omamori, die ich dort gekauft habe in einem Bild.
Kleine Stärkung für den Rückweg: Mini Castella, die mir wie Poffertjes schmeckten.
Ich kaufte meine Mitbringsel für Frau Fuchs und wir liefen vom Schrein bis nach Hause zurück. Wir packten unsere Lucky Bags aus und machten eine kleine Pause, bevor wir uns mit Shoko-chan zum Essen trafen.

Wir gingen 1,5 Stunden früher los und besuchten die Einkaufspassage „Passé“ am Hauptbahnhof Nagoya, weil sie direkt neben dem Gebäude lag, in welchem wir uns verabredet hatten.
Hier gab es jede Menge Klamottenlabels für junge Frauen und auch „Rivet and Surge“, wo Satoko mir im vergangenen Jahr den Lucky Bag besorgt hatte. Ich kaufte mir ein Herbst-/Winter-Kleid mit Pinguinen drauf und bekam an der Kasse nochmal überraschend Rabatt.
Ganz oben besuchten wir noch Tower Records und den kleinen Zweigshop „Tower Anime“, wo wir extrem viele tolle Soundtracks sahen.
Es gab auch einen Mugiwara-Shop, aber wir holten uns dort nur zwei Sticker.
Unser nächstes Ziel: Solo Pizza im Dai Nagoya Building!
Wir trafen Shoko-chan und ihren Freund Peter aus Lancaster und hatten sehr viel Spaß bei einer leckeren Pizza. Wir quatschten über alte Zeiten und gingen an diesem Abend noch weiter zu einer sehr sehr billigen Studentenkneipe, die Peter vorschlug. Es war wirklich extrem billig dort, sodass ich am Ende für uns alle zusammen gerade einmal 80€ bezahlte- und wir hatten uns nicht zurückgehalten. 

Der Name lautete „Hakuri tabai hanbey“ und wie ihr sehen könnt, sind die Preise wirklich extrem billig!
Das Innere war sehr interessant gestaltet- überall extrem alte Filmposter, Länderflaggen…
Peter wollte auch hierher kommen, weil die Übersetzung des Menüs auf Englisch so fehlerbehaftet war, dass man sich vor Lachen kugelte…!
Manchmal fühlt es sich in der Tat so an, als hätte ich einen Abschluss an der "University of Potato"!
Ulf bestellte sich ein „Bobs Ice“ und was denkt ihr, hat er bekommen…?
Antwort: Eine Art sehr besonderer „Luftballon“, in welchen Vanille-Eis gefüllt war zum rauslutschen… IGITT! Links daneben ist mein kostenloses Eis, das als Service an alle Frauen geht.
Es gab auch ein ekeliges „Strafgetränk“ auf der Karte, das stark nach Zimt schmeckte. Wir machten ein kleines Spiel mit unseren Händen und da ich es verloren hatte, musste ich das Zeug trinken. Jedoch war es am Ende gar nicht so schlimm wie gedacht und alle probierten einmal davon.
So erblicket der lustigen Trunkenbolde Runde!
Als wir die Kneipe verließen fragte ich, ob es in der Nähe nicht einen kostenlosen Aussichtspunkt gab, von welchem wir herunterschauen konnten. Shoko führte uns in den 15. Stock des rechten Takashimaya-Turms, wo Starbucks eine Terasse mit mega-Aussicht betrieb. Da uns kalt war, spendierte Shoko uns beiden einen Kaffee und wir genossen den Ausblick für ein paar Minuten.
Die Türme des Takashimaya sahen auch in der Nacht wundervoll aus!
Die Terasse war sehr schön mit Lichterketten geschmückt.
Wir wurden heimgefahren und gaben Shoko und Peter noch eine Tüte mit ein paar deutschen Kleinigkeiten zum Naschen und Badezusätzen- eigentlich Alles, was wir noch übrig hatten. Ich fühlte mich trotzdem etwas schlecht, weil wir uns erst nach dem Abflug verabredet hatten und ich so nichts Besonderes für sie hatte kaufen und mitbringen können. Der Abend endete wirklich schön und ich hoffe, die Beiden kommen uns in diesem Jahr mal in Deutschland besuchen!

An dieser Stelle möchte ich Euch noch verraten, wer bei meinem Gewinnspiel gewonnen hat! Da alle Teilnehmer sich das Pokémon-Set (A) gewünscht haben, ist es mir sehr schwer gefallen, auszulosen… Das Ergebnis sieht allerdings wie folgt aus:
Sparkeon: Set A
Falko: Set B

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Bitte schreibt mir eine Mail mit eurem Namen & Adresse an tsubomi@hotmail.de, sodass wir Euch euren Gewinn in der Woche vom 7.1. -13.1. zusenden können! Danke an Alle, die mitgemacht haben!

Wir haben noch maximal drei Tage Blog übrig- einfach unglaublich, dass es schon wieder vorbei ist! Ulf wird seinen Gastbeitrag über seinen Geburtstag auf dem Rückflug verfassen, sodass ich Euch als nächstes von unserem letzten Tag, dem 4. Januar berichten werde!

Stay with me, until the end!
Eure Tsu (+Ulf)

Donnerstag, 3. Januar 2019

Die Zauberer von M(OZ)O

Abrakadabra...!

Um 2Uhr nachts ins Bett und um 5Uhr wieder aufgestanden und fertig gemacht für die Mission: GHIBLI LUCKY BAG! Unser 1. Januar 2019 war ein Tag des Wartens, Frierens, des Shoppens und Spielens! Der arme Ulf bewegte sich schon morgens nur Zombie-artig vorwärts, so müde war er! Wir hüpften um 6.29Uhr in die Bahn und stiegen einmal um, um mit der blauen U-Bahnlinie nach Kami Otai zu fahren. Hier befand sich der Kaufhaus Komplex „MOZO Wonder City“ mit einer Filiale des Ghibli-Ladens „Donguri Kyowakoku“. Die liebe Satoko hatte uns schon vorher herausgesucht, dass es wohl am besten wäre, wenn wir ca. um 7Uhr morgens dort ankämen, um eventuell noch einen der begehrten Fukubukuro dieses Ladens zu erhalten. Durch Youtube und Co. wussten wir: Hier waren ein paar schöne Ghibli-Dinge für wenig Geld zu bekommen! ALSO: AUF IN DEN KAMPF!

Das MOZO Gebäude im Morgenlicht… wunderschön und doch in trügerische Idylle gehüllt…
Wir warteten mit immer mehr werdenden Leuten hinter Absperrungen auf dem Parkplatz vor Eingang C, wo es richtig zugig und ehrlich gesagt scheisskalt war!
Das Ende der Schlange wurde von einer Person begleitet, die ein Schild hochhielt, dass sich hier… nun ja, äh… das Ende der Schlange befindet. Danke, Käpt‘n Obvious!
 Zum Glück hatte ich zuvor bereits im 100Yen-Shop ein paar sogenannte „Kairo“, also kleine Handwärmekissen gekauft. Diese kann man nur einmal benutzen, sie bleiben jedoch durch die chemische Reaktion im Inneren bis zu 8Stunden warm. Ulf und ich spielten wie einige andere Leute Nintendo DS, um uns die Zeit zu vertreiben. Manche Japaner saßen auch mit Decken oder sogar Campingstühlen auf dem Parkplatz und warteten mit uns…

Gegen 8.00h bekamen wir einen Zettel ausgehändigt, der jedoch noch nicht die „Wertmarke“ darstellte, mit der man den Lucky Bag erhalten konnte. Es handelte sich lediglich um einen Hinweiszettel der genau sagte, wie alles von statten gehen würde und wo im Kaufhaus sich die Ausgabe und Kasse für die Tüten befand. Satoko hatte uns aber alles schon vorher gefiltert und mitgeteilt… wirklich lieb!

Die Menschenmenge war auf eine gewaltige Größe angewachsen!
Gegen 8.30Uhr ging dann eine junge Frau herum und verteilte die richtigen Gutscheine für die Lucky Bags. Man durfte nur einen pro Person kaufen und Ulf und ich nahmen nur einen für uns Beide zusammen. Sie schickten daraufhin alle Leute weg, die keinen Gutschein bekommen hatten und Ulf und ich sahen Eltern mit kleinen Kindern, die auch lange gestanden hatten und nichts bekamen… wir fühlten uns sowas von schlecht…

...doch wir waren auch wirklich froh, dass wir nicht umsonst so lange gewartet hatten.
Erst um 09.05Uhr öffneten sich die Türen des Kaufhauses für uns und wir mussten uns drinnen abermals anstellen, um den Fukubukuro zu bekommen und bezahlen zu dürfen. Wenigstens war es hier warm und auch schon ziemlich voll mit Menschen.

Ein verstohlener Blick zur Seite auf die Lucky Bag-Kasse für unser Objekt der Begierde.
Hier sieht es in den oberen Stockwerken zwar nicht voll aus, aber glaubt mir, wenn ich sage, dass es verdammt voll war und wir sowieso schon sehr verwundert waren, dass hier der Neujahr-Verkauf am 1.1. bereits losging.
Wir erhielten unseren Lucky Bag für 3000Yen (ca. 24,50€) und setzten uns erstmal auf eine Bank zum Ausruhen. Nun wollten wir natürlich auch wissen, ob es sich gelohnt hatte:

Als erstes zogen wir das schwerste und teuerste Teil hervor. Es war ein Holzpuzzle-Spiel mit Laputa-Motiv. Mit dabei war auch ein Rätselheft, jedoch eher an Kinder gerichtet. Im Laden kostet das alleine schon 2800Yen!
Als Zweites hatten wir eine 6-er Packung kleiner Notizblöcke bekommen, auf denen verschiedene Filme abgebildet waren. Ich freute mich darüber, weil ich die im Alltag oft benutze und noch mehr, weil alle Blätter des jeweiligen Blocks unterschiedlich gestaltet waren. Schon ein Notizblock wurde regulär für ca. 400Yen verkauft.
Auch mit dabei war eine 12er Packung mit Bleistiften- etwas schade, dass diese alle identisch sind, aber beim nächsten Pen&Paper kann ich dann eine Runde „kawaii“ ausgeben. Wie ihr seht ist dort Jiji aus Kiki drauf und kosten tat so ein Set fast 800Yen.
Dieses Täschchen aus Kikis kleiner Lieferservice gefiel mir sehr gut, da ich im Sommer eine neue Sonnenbrille brauche und diese sicherlich gern darin aufbewahren werde. Für Ulf war dies einer der schlechtesten Artikel, was nachvollziehbar ist. Hier weiß ich den Handelsüblichen Preis leider nicht.
Ulf freute sich besonders, dass wir auch einen Plüschi bekamen. Da wir den Film „Mary und die Blume der Hexe“ aber noch nicht gesehen haben, wussten wir nicht, dass es sich um ein Fröschlein handelt. Total süß und gut verarbeitet- im Shop kostet der wohl ungefähr 1200Yen.
Ich bekam auch noch eine große Bentobox von Totoro mit einem Trennteil für die Mitte. Die ist genau richtig für Ulfs Mittagessen, also werden wir sie gekonnt in Szene setzen, wenn wir wieder daheim sind!
Die zwei letzten Items waren ein Waschlappen („hand towel“) und ein kleines Handtuch mit fast identischem Design. Auf dem Foto seht ihr den Waschlappen. Da das Handtuch auch grün ist, passt es perfekt in unsere Küche- für mich auch dieser Artikel ein klarer Gewinn. Der Waschlappen kostet regulär 600Yen, das Handtuch ca. 900Yen.
Unser Fazit: Ich war mit dem Lucky Bag sehr zufrieden und wusste lediglich nichts mit dem Puzzle anzufangen. Ulf gefiel er nicht so gut, aber das hatte er auch schon zuvor angemerkt, als wir Videos anderer Leute auf Youtube beim Öffnen ihres Lucky Bags geschaut hatten. Wir sind uns allerdings einig, dass er seinen Preis auf jeden Fall wert war und locker wettgemacht hat! Would buy again!

Als ich auf mein Telefon blickte, hatte ich eine Einladung von Hisato für den Abend erhalten und wir freuten uns wieder einmal tierisch, dass alle so lieb zu uns waren und an uns dachten! Da wir schon einmal zu MOZO rausgefahren waren, wollten wir uns aber auch noch etwas im Lucky Bag-Fieber bewegen und machten einen Rundgang durch das Einkaufscenter.

Bei "earth, music and ecology" dachten wir an die liebe Kumo, die sich den Lucky Bag auf ihrer letzten Reise gekauft hatte.
Wir sahen die Fukubukuro von „Village Vanguard“ die im Internet dafür bekannt sind, jede Menge Müll zu erhalten und oft als „Unlucky Bags“ bezeichnet werden… Wenn ihr einen guten Lacher braucht, könnt ihr euch das Öffnen einer dieser Tüten anschauen!
Wir fanden diese kuriose Pringles-Sorte bei Village Vanguard, aber Ulf wollte sie auf keinen Fall testen.
An jedem Shop-Eingang standen entweder dutzende Lucky Bags, oder nur noch 2-3 übriggebliebene Reste derer, die sich gut verkauft hatten- Außer vor den ganz teuren Markengeschäften im Erdgeschoss.
Und dann sah ich noch das… Es gibt nun also auch Nici-Lucky Bags in Japan!
In einem Feinkostladen kauften wir eine Tüte Chips für den Abend mit den Yoshimizus und erblickten dieses Regal voller… Fertigcurrys! OMG!
Später fotografiert, aber dort gekauft: eine süße Totoro-Gießkanne, die Ulf mir spendiert hat!
Wir besorgten uns im Kombini noch etwas Kleines zum Mittag und fuhren zurück nach Kanayama. Durch das frühe Aufstehen waren wir Beide außerordentlich müde, sodass wir ernsthaft einen Mittagsschlaf machten… wir hatten ja schließlich Urlaub. Ich erwachte gegen 16Uhr wieder und schrieb noch etwas Blog. Nach und nach packten wir auch unsere Koffer weiter. Dann wurde es um 18Uhr Zeit, zu den Yoshimizus zu gehen und ich steckte das Laputa-Holzpuzzle ein, um es mit den Kindern auszuprobieren.

Vor allem mit Hiro und Rinka spielten wir viel mit dem Puzzle und ich freute mich nun doch über diesen Artikel aus dem Lucky Bag.
Teruyos Bruder und ihre Schwägerin(nicht im Bild) kamen ebenfalls zu Besuch und alle überreichten den Kindern kleine Umschläge mit Geld darin, die sogenannten „Otoshidama“. Diese Taschengeldausgabe ist wohl ein Brauch, der aus China übernommen wurde. Die Umschläge hatten total süße Motive von Wildschweinen bis zu Doraemon!
Es gab wieder ein wundervolles Essen aus vielen verschiedenen Kleinigkeiten. Ich freute mich vor allem über das Sashimi (hier nicht im Bild).
Auf dem Kamaboko („Fischkuchen“) war ebenfalls das Eto des neuen Jahres zu sehen.
Alle lieben ihn: Ulf spielte mit Hiro auch wieder etwas Nintendo Switch und wir waren erstaunt, wie schnell er die Bedienung verstand.
Wir erzählten viel und beantworteten Teruyos Bruder auch einige Fragen zu Deutschland. Sehr gut kam es an, dass wir ein japanisches Propekt über Hann. Münden dabei hatten und etwas zur Stadt erzählen konnten. Ulf und ich gingen gegen 22Uhr nach Hause, als sich auch die anderen Gäste so langsam verabschiedeten. Dies war für uns aber perfekt, da wir am nächsten Morgen noch einmal auf Lucky Bag Jagd gehen wollten- dieses Mal für die Tüte des Pokémoncenters Nagoya!

Ob wir erfolgreich waren und welche Strapazen wir auf uns nahmen, wird im nächsten Blogeintrag stehen! Außerdem erfahrt ihr dann auch, wer bei unserem kleinen Gewinnspiel gewonnen hat!


Bis ganz bald wieder,

eure Tsu + Ulf