Wir waren auf Japanreise vom 30.01. - 21.02.26! (≧▽≦)

Posts mit dem Label Shin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Shin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. Januar 2019

Ulfs Geburtstag - Ein Gastbeitrag


Es schreibt für Sie heute: Ulf.

Hallo, mein Name ist Ulf und ich wurde von Tsubomi in diesem Blog schon häufig erwähnt. Nachdem mein „falscher Geburtstag“ – wie ihr vor 2 ½ Jahren selbst hier lesen konnte – schon einmal in Japan gefeiert wurde, wurde es dieses Jahr auch Zeit, meinen echten Geburtstag zu feiern. Zu diesem Anlass habe ich einen Gastbeitrag verfasst und werde euch darüber aufklären, wie man mich überraschen konnte. Tsu hat dabei alle Aktivitäten sowie das gesamte Essen des Tages bezahlt.

Direkt zu Beginn des Tages konnte einer meiner größten Wünsche erfüllt werden: Ich durfte ausschlafen. Ihr wisst sicherlich noch, wie früh wir am 1. und 2. Januar aufstehen mussten, um uns für die Lucky Bags anzustellen. Auch wenn wir auch am 3. Januar ein ziemlich straffes Programm hatten, wollte ich unbedingt einmal etwas länger schlafen. Im Gegensatz zu mir ist Tsubomi eine Frühaufsteherin und begann den Tag damit, den Blog für den 2. Januar fertigzustellen sowie das Frühstück vorzubereiten. Ich freute mich hingegen, dass ich meinem großen Vorbild Relaxo nacheifern und einfach nur rumliegen konnte.


Die erste Überraschung gab es direkt zu Beginn des Tages: Tsu schenkte mir einen großen Anhänger und zwei kleine Aufstellfiguren von Steins; Gate 0. Überraschend konnte ich auf der gesamten Reise kaum Merchandise von der Serie entdecken, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, etwas mitzubringen.


Nach einem sehr leckeren Frühstück begann der Tag dann erst gegen 10:00 Uhr so wirklich. Das Gebäck kauften wir am Vortag beim Bäcker „Sawamura“. Im Gegensatz zu andere japanischen Bäckern hat dieser mir sehr gut gefallen, da er sich stark an deutschen und italienischen Waren orientiert. Ein Einkauf hier ist wirklich sehr „Nazukashii“(nostalgisch).

Erster Stopp: Nagoya Aquarium. Fleißige Leser sollten schon wissen, dass ich Pinguine wirklich sehr gerne mag. Als ich erfahren haben, dass die vier antarktischen Pinguinarten (Adelie, Chinstrap, Kaiser, Gentoo) im Aquarium gehalten werden, war mir klar, dass ich unbedingt einmal dahin fahren muss.



Leider werde ich in Japan immer noch süchtiger nach Glücksspiel als ich sonst schon bin. Ich muss also in jeden Gacha-Automaten, den ich sehe, meine 100 Yen Stücke stecken. Eine ziemlich Blöde Schwäche, wenn in Japan an wirklich jeder Ecke dutzende Automaten stehen. Auch das Aquarium hatte einige Automaten. An einem konnte man unterschiedliche Pinguinfiguren bekommen. Neben den sechs normalen Figuren hatte dieser Automat noch eine „Secret-Figur“ – eine Kaiserpinguinkolonie. Durch mein Geburtstagsglück konnte ich genau diese Figur bekommen! Für nur 400 Yen bekomme ich nirgendwo so eine schöne Figur!




Es ist wirklich schwer zu beschreiben, wie süß diese flugunfähigen Vögel sind. Glücklicherweise hat Tsu einige Bilder für euch gemacht. Beachten solltet ihr speziell den Größenunterschied zwischen den unterschiedlichen Arten. Kaiserpinguine sind viel größer als ihre anderen Artgenossen und fallen daher immer stark aus der Masse heraus. Leider wirkt das Gelände der Pinguine relativ klein, wenn man beachtet wie viele Tiere hier gehalten werden.


Der Körperbau der Tiere ist nicht besonders praktisch. Durch ihre eher runde Körperform und die nicht besonders starken Füße wirken Kaiserpinguine immer sehr tollpatschig. Dieser Pinguin hier macht es deshalb mir nach und liegt einfach nur herum. 




Doch es gibt natürlich auch andere Tiere im Aquarium. Die große Attraktion sind die Delfine und Wale. Kinder und Touristen verharrten minutenlang an den Wassertänken, um die großen Meerestiere einmal in Aktion zu sehen. Natürlich werden auch Shows mit den Tieren angeboten. Ich bin kein großer Fan von diesen Shows. Auch diese Tiere haben ein viel zu kleines Becken und werden für diese Shows häufig sehr schlecht behandelt. 

Süßer finde ich hingegen die Schildkröten, die man auch im Aquarium finden kann. Eine Schildkröte mit Sonnenbrille, die bei der Feuerwehr arbeitet, konnten wir aber nicht finden. 



Ein kleines Highlight der gesamten Tour waren die Quallen, über die ich vorher kaum etwas wusste. In einem stark verdunkelten Raum konnte man verschiedenste Quallen in sehr kleinen Becken beobachten. Diese Becken wurden mit Lichtern unterschiedlicher Farben beleuchtet. 






Nachdem wir im Museums-Shop mehr Geld ausgegeben haben als wir eigentlich geplant hatten (Pinguine sind halt süß!), wollten wir natürlich Essen gehen. Geplant war eigentlich, dass wir zum Nagoya Hauptbahnhof zu fahren, um da veganes und glutenfreies Ramen auszuprobieren. Als wir ankamen dann aber der Schock: Das vegane Ramen ist ausverkauft. Da alle anderen Suppen Fleisch enthalten und ich als Vegetarier somit in dem Laden nichts essen könnte, mussten wir uns etwas anderes zu suchen. Durch das frei verfügbare W-Lan wurden wir auf ein kleines Salatrestaurant namens „Green Green“ aufmerksam. Nach 7 Minuten Fußweg der nächste Schock: Es ist geschlossen. Das ist sehr verwunderlich, da sogar am Restaurant selbst die Öffnungszeiten stehen und es eigentlich geöffnet sein müsste. Der einzig erklärbare Grund ist, dass auch hier jemand den Neujahrsurlaub etwas verlängert hat (wie viele andere Geschäfte auch). Etwas frustriert entschieden wir uns dann bei Seven Eleven schnell nur ein paar Kleinigkeiten zu essen, da es abends ja auch noch ein warmes Essen geben würde.


Da mir Tsu noch etwas Gutes tun wollte, gingen wir hinterher noch zu Baskin Robbins, um mir ein Eis zu kaufen. Da wir gerade das Jahr des Wildschweins haben kann man in Japan viele verschiedene Lebensmittel in Wildschweinform kaufen. Bei Baskin Robbins kann man für 490 Yen eine Kugel Eis mit sehr liebevollen Verzierungen bekommen. Ich entschied mich für „Schokolade-Minze“ Eis und wurde auf keinen Fall enttäuscht! Das Schwein war fast zu süß zum Essen. 




Nachdem wir am vorherigen Tag eher wenig Glück mit dem Pokemon Center hatten, versuchten wir noch einmal unser Glück. Da wir den Lucky Bag nicht bekommen haben, wollte ich mir unbedingt noch ein Karnimani kaufen (eines meiner absoluten Lieblingspokemon!). Leider war das Center auch heute stark überfüllt. Da wir aber auch für einen Freund noch etwas kaufen mussten und Tsu die Relaxo-Handcreme (wer möchte sowas nicht haben?) auch noch nicht gekauft hatte, stellten wir uns an. Zwischen 20 und 30 Minuten musste man anstehen – am Vortag war die Schlage etwa dreimal so lang.

Danach ging es nur noch schnell zu Tower Records in Nagoya. Ich hatte noch etwas Geld über und ich wollte mir unbedingt eine CD der Band „Goose House“ kaufen. Danach hieß es: Schnell nach Hause., eine Stunde zum Ausruhen nehmen und dann auf zur Gastfamilie, denn Abends sollte es zum Karaoke gehen! 


Den ganzen Mittag fragte ich mich, warum Tsu nicht bei Coco Ichiban Curry (Bester Laden ever!) essen wollte. Am Abend habe ich es erfahren. Die Yoshimizus suchten einen Karaokeladen heraus, in dem man selbst essen mitbringen konnte. Wir gingen also vor dem Singen zu Coco Ichiban Curry und holten unsere bereits bestellten Gerichte habe. Jenny suchte für mich das vegetarisch Auberginen-Curry in der 4. Schärfestufe aus: Eine sehr gute Wahl!



Nach und nach trafen dann auch die anderen Freunde ein und man begann zu singen. Da es mein Geburtstag war, durfte ich besonders oft zum Mikrofon greifen – für meine Mitmenschen war dies sicherlich nicht besonders positiv. Daneben wurden sehr viele Songs für die 6 Kinder gesungen, die auch beim Karaoke dabei waren. Beliebt waren hier Captain Tsubasa, Totoro und Ultraman!




Gegen 20 Uhr erklang auf einmal ein bekannter Sound: Alle Japaner sangen gemeinsam mit Tsu „Happy Birthday“ für mich. Doch damit nicht genug: Sie hatten sich abgesprochen und mir einen Plüsch-Totoro gekauft – und zwar in der Version, die ich immer haben wollte. Ich freute mich unfassbar, da ich nicht gedacht habe, dass ich den Totoro noch einmal bekommen würde. Auch die meisten Kinder freuten sich über das Geschenk und spielten den Tag über mit mir und Totoro zusammen.


Doch nicht nur ich wurde überrascht. Auch Tsu sollte ein Geschenk bekommen. Die japanischen Freunde überraschten sie mit einem T-Shirt der Serie „Urusei Yatsura“. In Harajuku wollte sie sich schon ein T-Shirt aus der Kollektion kaufen, sie konnte aber keines mehr finden. Glücklicherweise konnten die Freunde Online noch ein schönes Shirt finden.


Nachdem wir noch einige Karaokesongs gemeinsam geschmettert haben, trennten wir uns gegen 21:00 Uhr. Eigentlich war geplant, dass wir direkt nach Hause gehen, Tsus Freundin Satoko lud uns überraschend aber noch zu einem Tee ein. Im Endeffekt verbrachten wir drei Stunden in der schönen Wohnung der Familie. Dabei redeten wir über Anime und Manga in Deutschland, unserer Verbindung zu der Szene und viele andere Themen. Gemeinsam mit den beiden kleinen Söhnen durfte ich an der Wii dann noch ein Taiko-Spiel spielen. Leider war die Erkennung der Trommelschläge bei der Wii-Version viel ungenauer als in den Arcade-Hallen, sodass ich sogar gegen den 4-jährigen Sohn verloren haben. Gegen 24 Uhr sind wir dann sehr müde ins Bett gegangen – aber nicht ohne meinen neuen Totoro noch einmal zu schmusen!

Es war ein wirklich sehr schöner Tag. Ich hoffe, dass mein nächster Geburtstag in Deutschland auch nur halb so spaßig wird.

Liebe Grüße,
euer Ulf

Donnerstag, 3. Januar 2019

Die Zauberer von M(OZ)O

Abrakadabra...!

Um 2Uhr nachts ins Bett und um 5Uhr wieder aufgestanden und fertig gemacht für die Mission: GHIBLI LUCKY BAG! Unser 1. Januar 2019 war ein Tag des Wartens, Frierens, des Shoppens und Spielens! Der arme Ulf bewegte sich schon morgens nur Zombie-artig vorwärts, so müde war er! Wir hüpften um 6.29Uhr in die Bahn und stiegen einmal um, um mit der blauen U-Bahnlinie nach Kami Otai zu fahren. Hier befand sich der Kaufhaus Komplex „MOZO Wonder City“ mit einer Filiale des Ghibli-Ladens „Donguri Kyowakoku“. Die liebe Satoko hatte uns schon vorher herausgesucht, dass es wohl am besten wäre, wenn wir ca. um 7Uhr morgens dort ankämen, um eventuell noch einen der begehrten Fukubukuro dieses Ladens zu erhalten. Durch Youtube und Co. wussten wir: Hier waren ein paar schöne Ghibli-Dinge für wenig Geld zu bekommen! ALSO: AUF IN DEN KAMPF!

Das MOZO Gebäude im Morgenlicht… wunderschön und doch in trügerische Idylle gehüllt…
Wir warteten mit immer mehr werdenden Leuten hinter Absperrungen auf dem Parkplatz vor Eingang C, wo es richtig zugig und ehrlich gesagt scheisskalt war!
Das Ende der Schlange wurde von einer Person begleitet, die ein Schild hochhielt, dass sich hier… nun ja, äh… das Ende der Schlange befindet. Danke, Käpt‘n Obvious!
 Zum Glück hatte ich zuvor bereits im 100Yen-Shop ein paar sogenannte „Kairo“, also kleine Handwärmekissen gekauft. Diese kann man nur einmal benutzen, sie bleiben jedoch durch die chemische Reaktion im Inneren bis zu 8Stunden warm. Ulf und ich spielten wie einige andere Leute Nintendo DS, um uns die Zeit zu vertreiben. Manche Japaner saßen auch mit Decken oder sogar Campingstühlen auf dem Parkplatz und warteten mit uns…

Gegen 8.00h bekamen wir einen Zettel ausgehändigt, der jedoch noch nicht die „Wertmarke“ darstellte, mit der man den Lucky Bag erhalten konnte. Es handelte sich lediglich um einen Hinweiszettel der genau sagte, wie alles von statten gehen würde und wo im Kaufhaus sich die Ausgabe und Kasse für die Tüten befand. Satoko hatte uns aber alles schon vorher gefiltert und mitgeteilt… wirklich lieb!

Die Menschenmenge war auf eine gewaltige Größe angewachsen!
Gegen 8.30Uhr ging dann eine junge Frau herum und verteilte die richtigen Gutscheine für die Lucky Bags. Man durfte nur einen pro Person kaufen und Ulf und ich nahmen nur einen für uns Beide zusammen. Sie schickten daraufhin alle Leute weg, die keinen Gutschein bekommen hatten und Ulf und ich sahen Eltern mit kleinen Kindern, die auch lange gestanden hatten und nichts bekamen… wir fühlten uns sowas von schlecht…

...doch wir waren auch wirklich froh, dass wir nicht umsonst so lange gewartet hatten.
Erst um 09.05Uhr öffneten sich die Türen des Kaufhauses für uns und wir mussten uns drinnen abermals anstellen, um den Fukubukuro zu bekommen und bezahlen zu dürfen. Wenigstens war es hier warm und auch schon ziemlich voll mit Menschen.

Ein verstohlener Blick zur Seite auf die Lucky Bag-Kasse für unser Objekt der Begierde.
Hier sieht es in den oberen Stockwerken zwar nicht voll aus, aber glaubt mir, wenn ich sage, dass es verdammt voll war und wir sowieso schon sehr verwundert waren, dass hier der Neujahr-Verkauf am 1.1. bereits losging.
Wir erhielten unseren Lucky Bag für 3000Yen (ca. 24,50€) und setzten uns erstmal auf eine Bank zum Ausruhen. Nun wollten wir natürlich auch wissen, ob es sich gelohnt hatte:

Als erstes zogen wir das schwerste und teuerste Teil hervor. Es war ein Holzpuzzle-Spiel mit Laputa-Motiv. Mit dabei war auch ein Rätselheft, jedoch eher an Kinder gerichtet. Im Laden kostet das alleine schon 2800Yen!
Als Zweites hatten wir eine 6-er Packung kleiner Notizblöcke bekommen, auf denen verschiedene Filme abgebildet waren. Ich freute mich darüber, weil ich die im Alltag oft benutze und noch mehr, weil alle Blätter des jeweiligen Blocks unterschiedlich gestaltet waren. Schon ein Notizblock wurde regulär für ca. 400Yen verkauft.
Auch mit dabei war eine 12er Packung mit Bleistiften- etwas schade, dass diese alle identisch sind, aber beim nächsten Pen&Paper kann ich dann eine Runde „kawaii“ ausgeben. Wie ihr seht ist dort Jiji aus Kiki drauf und kosten tat so ein Set fast 800Yen.
Dieses Täschchen aus Kikis kleiner Lieferservice gefiel mir sehr gut, da ich im Sommer eine neue Sonnenbrille brauche und diese sicherlich gern darin aufbewahren werde. Für Ulf war dies einer der schlechtesten Artikel, was nachvollziehbar ist. Hier weiß ich den Handelsüblichen Preis leider nicht.
Ulf freute sich besonders, dass wir auch einen Plüschi bekamen. Da wir den Film „Mary und die Blume der Hexe“ aber noch nicht gesehen haben, wussten wir nicht, dass es sich um ein Fröschlein handelt. Total süß und gut verarbeitet- im Shop kostet der wohl ungefähr 1200Yen.
Ich bekam auch noch eine große Bentobox von Totoro mit einem Trennteil für die Mitte. Die ist genau richtig für Ulfs Mittagessen, also werden wir sie gekonnt in Szene setzen, wenn wir wieder daheim sind!
Die zwei letzten Items waren ein Waschlappen („hand towel“) und ein kleines Handtuch mit fast identischem Design. Auf dem Foto seht ihr den Waschlappen. Da das Handtuch auch grün ist, passt es perfekt in unsere Küche- für mich auch dieser Artikel ein klarer Gewinn. Der Waschlappen kostet regulär 600Yen, das Handtuch ca. 900Yen.
Unser Fazit: Ich war mit dem Lucky Bag sehr zufrieden und wusste lediglich nichts mit dem Puzzle anzufangen. Ulf gefiel er nicht so gut, aber das hatte er auch schon zuvor angemerkt, als wir Videos anderer Leute auf Youtube beim Öffnen ihres Lucky Bags geschaut hatten. Wir sind uns allerdings einig, dass er seinen Preis auf jeden Fall wert war und locker wettgemacht hat! Would buy again!

Als ich auf mein Telefon blickte, hatte ich eine Einladung von Hisato für den Abend erhalten und wir freuten uns wieder einmal tierisch, dass alle so lieb zu uns waren und an uns dachten! Da wir schon einmal zu MOZO rausgefahren waren, wollten wir uns aber auch noch etwas im Lucky Bag-Fieber bewegen und machten einen Rundgang durch das Einkaufscenter.

Bei "earth, music and ecology" dachten wir an die liebe Kumo, die sich den Lucky Bag auf ihrer letzten Reise gekauft hatte.
Wir sahen die Fukubukuro von „Village Vanguard“ die im Internet dafür bekannt sind, jede Menge Müll zu erhalten und oft als „Unlucky Bags“ bezeichnet werden… Wenn ihr einen guten Lacher braucht, könnt ihr euch das Öffnen einer dieser Tüten anschauen!
Wir fanden diese kuriose Pringles-Sorte bei Village Vanguard, aber Ulf wollte sie auf keinen Fall testen.
An jedem Shop-Eingang standen entweder dutzende Lucky Bags, oder nur noch 2-3 übriggebliebene Reste derer, die sich gut verkauft hatten- Außer vor den ganz teuren Markengeschäften im Erdgeschoss.
Und dann sah ich noch das… Es gibt nun also auch Nici-Lucky Bags in Japan!
In einem Feinkostladen kauften wir eine Tüte Chips für den Abend mit den Yoshimizus und erblickten dieses Regal voller… Fertigcurrys! OMG!
Später fotografiert, aber dort gekauft: eine süße Totoro-Gießkanne, die Ulf mir spendiert hat!
Wir besorgten uns im Kombini noch etwas Kleines zum Mittag und fuhren zurück nach Kanayama. Durch das frühe Aufstehen waren wir Beide außerordentlich müde, sodass wir ernsthaft einen Mittagsschlaf machten… wir hatten ja schließlich Urlaub. Ich erwachte gegen 16Uhr wieder und schrieb noch etwas Blog. Nach und nach packten wir auch unsere Koffer weiter. Dann wurde es um 18Uhr Zeit, zu den Yoshimizus zu gehen und ich steckte das Laputa-Holzpuzzle ein, um es mit den Kindern auszuprobieren.

Vor allem mit Hiro und Rinka spielten wir viel mit dem Puzzle und ich freute mich nun doch über diesen Artikel aus dem Lucky Bag.
Teruyos Bruder und ihre Schwägerin(nicht im Bild) kamen ebenfalls zu Besuch und alle überreichten den Kindern kleine Umschläge mit Geld darin, die sogenannten „Otoshidama“. Diese Taschengeldausgabe ist wohl ein Brauch, der aus China übernommen wurde. Die Umschläge hatten total süße Motive von Wildschweinen bis zu Doraemon!
Es gab wieder ein wundervolles Essen aus vielen verschiedenen Kleinigkeiten. Ich freute mich vor allem über das Sashimi (hier nicht im Bild).
Auf dem Kamaboko („Fischkuchen“) war ebenfalls das Eto des neuen Jahres zu sehen.
Alle lieben ihn: Ulf spielte mit Hiro auch wieder etwas Nintendo Switch und wir waren erstaunt, wie schnell er die Bedienung verstand.
Wir erzählten viel und beantworteten Teruyos Bruder auch einige Fragen zu Deutschland. Sehr gut kam es an, dass wir ein japanisches Propekt über Hann. Münden dabei hatten und etwas zur Stadt erzählen konnten. Ulf und ich gingen gegen 22Uhr nach Hause, als sich auch die anderen Gäste so langsam verabschiedeten. Dies war für uns aber perfekt, da wir am nächsten Morgen noch einmal auf Lucky Bag Jagd gehen wollten- dieses Mal für die Tüte des Pokémoncenters Nagoya!

Ob wir erfolgreich waren und welche Strapazen wir auf uns nahmen, wird im nächsten Blogeintrag stehen! Außerdem erfahrt ihr dann auch, wer bei unserem kleinen Gewinnspiel gewonnen hat!


Bis ganz bald wieder,

eure Tsu + Ulf