Wir waren auf Japanreise vom 30.01. - 21.02.26! (≧▽≦)

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Freitag, 21. Dezember 2018

Let’s Go – Tokyo!


Go Go Tokyo Rangers...!

Am Morgen des 20. Dezembers war der Startschuss für die 2-wöchige Gültigkeit unseres Japan-Railpasses! Wir nahmen zwei kleinere Koffer und fuhren zum Hauptbahnhof Nagoya, wo wir in den Hikari Schnellzug 460 stiegen, der nach Tokyo fuhr!

Einfahrt auf Gleis 15: der Hikari 460 Richtung Tokyo!

Auf dem Weg hatten wir das große Glück, den Fuji-san ganz klar in der Ferne sehen zu können! Wie cool ist das denn?!

Wie von der Deutschen Bahn oft nicht zu erwarten ist (von der japanischen hingegen schon!) kamen wir um 11:40Uhr pünktlich am Tokioter HBF an. Wir hatten ursprünglich geplant, wieder veganes Ramen von Ts TanTan zu Essen. Da es sich jedoch ergab, dass wir auf dem Rückweg mit einem Freund von Ulf dort essen gehen würden, änderten wir den Plan und fuhren vor dem Check-In nach Shinjuku, nachdem wir unsere Koffer am Ziel Akihabara in Schließfächern unterbrachten. In Shinjuku mussten wir dann unseren mobilen Wifi-Router abholen und außerdem befand sich in der Nähe ein leckeres Restaurant mit veganen Köstlichkeiten: AinSoph Ripple!

Unscheinbar und in einer Seitenstraße versteckt- jedoch ziemlich lecker!

Ich hatte einen „Käseburger“ mit Pommes und hausgemachter Limonade- Schade jedoch, dass das Besteck und Co. aus Plastik waren...
Wir fanden das Essen zwar gut, aber auch etwas teuer. Trotzdem passte uns heute die Nähe des Ladens zur Abholstelle des Routers sehr gut und auch im Anschluss an das Mittagessen hatten wir noch eine schöne Zeit im Kabuki-cho Viertel in Shibuya:

Hier reiht sich Restaurant an Restaurant an Lovehotels an Vergnügungsetablissements...

Wir fröhnten auch wieder unserem Hobby Nr. 1: Ufo Catcher und Co. spielen!

Ulf und ich konnten mit gemeinsamer Kraft einen ersten Gewinn erzielen!

Da noch etwas Zeit bis zum Hotel Check-In und der Verabredung am Abend war, schlenderten wir auch nochmal kurz durch Akihabara und suchten 1-2 Läden auf.

Für den Hotel-Check-In hatten wir am Abend zuvor die Zugangsdaten zum Zimmer erhalten.  Ursprünglich war geplant, in einem privaten AirBnB in einem ganz anderen Stadtteil zu übernachten, doch durch die Stornierung mussten wir nach Akihabara umziehen. Auch wenn es mehr kostete, war Ulf gar nicht böse um die neue Lage, aber wir hatten uns unser Zimmer etwas weniger „Internats-mäßig“ und größer vorgestellt. Wir haben leider nicht mal ein richtiges Bad, sondern nur ein Klo- die Zähne putzen müssen wir am Küchenwaschbecken...!

Ursprünglich hatten wir gedacht, dass wir an diesem Abend den Skytree besteigen würden, um einen Blick auf Tokyo „by night“ werfen zu können. Jedoch erhielten wir kurzfristig noch eine ganz besondere Einladung, die wir absolut nicht ablehnen konnten: Wir sollten zum Fanclub-Event von SPYAIR ins ZEPP Daiba kommen!!! Wir fuhren soweit der Railpass reichte und stiegen in die besondere Bahn namens „Yurikamome“ um. Sie ist deshalb besonders, weil sie zwar auch auf Schienen gelagert ist, aber in luftiger Höhe über der Stadt entlangschwebt. Wir sahen auf der Fahrt die erleuchtete Rainbowbridge und waren bald am Ziel.


Die Rainbowbridge erstrahlte zufälligerweise auch in Regenbogen-Farben.

Der Eingang zum Veranstaltungsort.

Wir waren beide aufgeregt, was uns erwarten würde, als wir die riesige Schlange von Fans vor dem Eingang sahen. Nachdem wir mit dem Staff gesprochen hatten, durften wir rein und fanden bald zum Manager der Band W., der sich sehr freute uns zu sehen. Wir bekamen jeder ein Ticket und wurden sogar auf unsere Plätze begleitet. Die Mehrheit der Besucher bestand aus weiblichen Fans und wir sahen neben uns nur einen einzigen anderen Ausländer im Publikum! Später hörten wir, dass ca. 2000 Leute insgesamt an diesem Fanevent mit Acoustic-Live teilgenommen hatten!  Es war quasi ein Rückblick auf das gesamte Tour-Jahr der Band mit lustigen Anekdoten und jeder Menge Fotos. Sie spielten noch 6-7 Lieder, wobei wir bemerkten, dass die Japanischen Fans viel weniger aus sich raus gingen, als wir es von Konzerten in Deutschland kannten… keiner schrie laut und enthusiastisch, sondern es lief insgesamt sehr „gesittet“ ab. 

Fotos von den Jungs durfte niemand machen, aber hier ist das Motto des Abends: Forever Love!

Wir verabredeten uns für den kommenden Abend mit W. zum Essen und bekamen draußen noch die Lichtshow an der riesigen Gundam-Statue mit, bevor es zurück ins Hotel ging.
Morgen wird ein Tag voll mit weißen und schwarzen Steinen… was das wohl bedeutet?

Bis dann,

eure Tsu (+Ulf)

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Intermezzo: Zwei Anekdoten aus der Ferne

グーテン・タク!

Ich habe den Pokéball gewählt… und ihr? Die fast überall ausverkauften Donuts waren ein Geschenk von der lieben Kyouko!
Das Minpaku-Problem

Zwei weniger schöne Sachen, die am 19.12. noch passiert sind, habe ich im letzten Blogpost noch nicht erwähnt: Seit unserer Ankunft versuchten wir jeden Tag gemeinsam mit Kyouko und Hisato die Nachbarin im Apartment nebenan zu besuchen, um ihr zu sagen, dass sie sich keine Sorgen machen müsse, dass zwei Ausländer aus Deutschland hier zu Gast sind. Wir waren zu diesem Zweck natürlich auch mit reichlich Süßigkeiten bepackt, die der Besänftigung dienen sollten. Als wir besagte Nachbarin gestern gegen 17Uhr antrafen, wurde uns auch klar, weshalb wir uns so sehr bemühen sollten… Die alleinlebende ältere Dame wurde sehr böse und beschwerte sich, dass in dem Haus ja nur noch Fremde wohnen würden und sie schon alle Leute auf dem Stockwerk gefragt hätte, ob sie uns kennen würden…  Dabei log sie auch frech, denn sie meinte, dass Niemand eine Ahnung von uns hätte und dass das total angsteinflößend sei. Dass es ihr Angst macht, weil wir sie vorher nicht informieren konnten, kann ich nachvollziehen, jedoch: Der nette ältere Herr, der die Treppenhausreinigung vornahm, hatte uns einige Tage zuvor schon angesprochen und wir ihm sofort bereitwillig auf Japanisch erklärt wer wir seien und warum wir Zugang zur Wohnung besaßen.


Am Ende entschuldigte sie sich zwar, dass sie sich beschwert hätte, aber wir wussten, dass sie uns nie wohlgesonnen sein würde… nun mache ich mir große Gedanken darum, dass wir bloß nichts Falsches tun, was ihr zuspielt…! Hisato und Co. waren aber keineswegs sauer auf uns.

Wir ließen letztendlich eine lange Predigt über uns ergehen und waren uns einig, dass sie sehr unfair reagierte, weil sie keinerlei Verständnis dafür zeigte, dass die Yoshimizus uns ihr Apartment für einige Tage überließen. Sie verdächtigte sie anscheinend, illegale Vermietung im AirBnB-Stil zu betreiben, was natürlich absoluter Quatsch ist!! Der einzige Grund, warum Kyouko und Co. das Apartment weniger nutzen als noch vor 2 Jahren ist, dass beide Elternteile arbeiten gehen und es sich als extrem schwierig erwies, eine Tagesmutter für die jüngste Tochter zu finden. Deswegen leben sie momentan eher im großen Haus der Großmutter, die die kleine betreut und wo auch wir die Abende mit allen verbringen. Doch dieser Lifestyle ist anscheinend nicht für Jedermann…

EIN FEUER, EIN FEUER!

Ich habe momentan leider sehr große Probleme, einzuschlafen. Auch gestern war ich gegen 1:40Uhr in der Nacht (Ortszeit) noch wach, als ich plötzlich von draußen einen japanischen Feueralarm hörte: „PIEP PIEP PIEP KAJI DESU! PIEP PIEP PIEP KAJI DESU!!“. Total erschrocken öffnete ich das Fenster um zu sehen, woher das Geräusch kam, während Ulf seelenruhig weiterschlief. Es stellte sich heraus, dass es aus dem Nebengebäude vom Fenster schräg unter unserem Schlafzimmer kam. Ich roch das angebrannte Essen und bekam solche Angst, dass ich auf Facebook Hisato und Satoko anschrieb, ob sie noch wach seien. Während ich 10 Minuten total erstarrt aus dem Fenster gaffte, kam Jemand und löschte das Feuer, ohne ein Licht einzuschalten. Es hörte sich an wie das Zischen, wenn man Wasser auf eine Pfanne mit heißem Öl gießt… Jedoch schallte der Alarm noch weitere 10 Minuten nachdem die gemutmaßte Löschung stattfand!  Ich hoffte auf baldige Klärung, die dann auch eintrat… Am Morgen danach entschuldigte ich mich bei Hisato und Satoko und erklärte, was geschehen war. Beim nächsten Mal sollte ich wohl besser meinen Ulf (und alle Pokémon-Plüschis) packen und das Gebäude verlassen, wenn ich nicht sicher bin, was los ist…!

Nach diesem Blog-Exkurs geht es nun aber wirklich nach (und um) Tokyo! ;-)
 
eure Tsu (+Ulf)
 

Inuyama Konyaku Party!


Hello, my friend.

Am selben Abend des letzten Blogeintrags machten Ulf und ich uns auf nach Inuyama, denn natürlich kann man einfach nicht anders als seine geliebte Gastfamilie in Japan zu besuchen! Okaasan holte uns kurz nach 17 Uhr am Bahnhof Inuyama ab und fuhr zu ihrem Haus, wo auch schon Maho und ihre kleine Tochter Tsumugi auf uns warteten.

Der Bahnhof Inuyama im Abendlicht- an diesem Tag war es wirklich sehr kalt!!

Wir spielten eine ganze Weile mit ihr während uns ein fantastisches Abendessen zubereitet wurde- Maho erinnerte sich an unser gemeinsames Kochabenteuer in 2014, wo wir mit Hilfe von Eiern, Tomaten und Mayonnaise Pilze darstellten. Und auch für unseren Vegetarier Ulf gab es eine ganze Menge leckerer Überraschungen:

Wie man nur unschwer erkennt, handelt es sich um meinen Teller mit leckerem Oden- schließlich ist da superleckerer Tintenfisch drauf!

Auch eine herzhafte Suppe hatte man uns zubereitet- daneben seht ihr Ulfs vegetarisches Oden!

Nun gibt es dieses Bild gleich zweimal auf meinem Blog: Aus 2014 und von 2018! DANKE MAHO!

Extra für Ulf wurde vegetarisches Oden zubereitet, ein typisches Winteressen in Japan.
Zum Essen kamen Papa Masayoshi und Mahos Mann Shinjiro von ihrer Arbeit dazu und wir erzählten sehr viel, wobei Ulf für sein Japanisch viel Lob erhielt. Ich hatte auch das Gefühl, dass er noch viel mehr sagen und verstehen konnte, als vor zwei Jahren! Dabei hat er in dieser Zeit keinen Unterricht genommen.

Da wir uns vor einiger Zeit verlobt haben, bekamen wir jede Menge liebevolle Geschenke, unter anderem auch ein paar Teetassen mit dem traditionellen Muster Inuyamas drauf (sehr teuer, da handgemacht!!!!) sowie leckere Tees, Süßigkeiten und auch einen teuren Sake, den wir in Deutschland gerne trinken werden.

Ich öffne mit Tsumugi ihr erstes Geschenk- ein Frühlingsoutfit mit Marienkäfern drauf! Erst hatte ich Angst, es wäre zu klein, da Maho sagte, sie trägt schon Größe "90" und es war eine deutsche 86... aber anscheinend sind die Babies in Deutschland auch vieeel größer als in Japan, denn die Größe passte!
Die Familien überraschten uns beide mit einem extra georderten Kuchen, auf dem „Alles Gute zur Verlobung“ stand… so viel Liebe machte uns einfach nur extrem glücklich! Danach überreichten auch wir unser buntes Mitbringsel-Gemisch aus Keksen, Gummitieren und anderem, wobei die beiden Männer sich offensichtlich am meisten über das Bier freuten.

"Shin-kun to Jennifer, konyaku omedetou!"

Am nächsten Tag gab es um 9Uhr ein tolles Pizzatoast-Frühstück von Okaasan und um 10Uhr hatte sie ein paar Freundinnen eingeladen, die für uns auf den Shinobue-Flöten mehrere Stücke aus Ghibli-Filmen spielten- ein privates Konzert nur für uns- WOW! Mit dabei war etwas aus Prinzessin Mononoke, der Mohnblumenberg und Chihiros Reise ins Zauberland. Außerdem übten wir auch noch etwas Deutsch mit Ihnen, indem wir ein Verkaufsgespräch á la... äh... "Subway" nachahmten.

Normalerweise essen wir beide garnicht soviel zum Frühstück... sieht es nicht toll aus?

"Guten Tag, was hätten Sie gerne?".
Etwas später gab es noch Matchatee mit diesem Kuchen... Ja, das ist echtes Gold da drauf. Living Life BIG in Japan!
Anschließend gingen wir noch mit あllen etwas bei „Sakura-Chaya“ in Inuyama essen- direkt am Fuße des Schloßes. Es war ein wunderschöner "vegetarischer Mix", dessen Anrichtung an das Kaiseki-Ryori erinnerte, aber weitaus moderner durchgeführt war. 

Ulf und Tsu vor dem hölzernen Eingang des Sakura-Chaya!

Besonders der gewürzte Reis hatte es Ulf angetan! Ich war total erstaunt, dass er sogar das kleine Stück Kamaboko ("fishcake") in der Suppe mitgegessen hatte... (soviel zum Thema "vegetarisch" in Japan).

Obwohl ich nicht der größte Fan von Dengaku bin, aß ich alles auf!

Nach dem schönen Essen wurde es schon wieder Zeit, auf Wiedersehen zu sagen, denn Okaasan hatte noch einen Termin- wir werden sie aber in jedem Fall zur Hochzeit im nächsten Jahr einladen!

Auf dem Weg zum Bahnhof sahen wir, dass in Inuyama ein Igel-Café aufgemacht hatte... Japan macht einfach vor keinem Tier halt... wann kommt endlich Ulfs Krokodil-Café?!
Wir kauften einige wenige Souvenirs am Schrein und in den Geschäften und fuhren mit der Bahn zurück nach Nagoya. Wir packten unsere Koffer für 5 Tage Tokyo, die uns noch bevorstehen. Am Abend wartete dann das langersehnte gemeinsame Essen mit allen Nagoya-nern beim Inder auf uns. Was wir vorher nicht wussten war, dass es ganz schön lange dauerte, dorthin mit dem Auto zu gelangen. Wir fuhren in Satokos Auto mit und staunten nicht schlecht, dass wir im "Karnataka" den gesamten oberen Stock als privates Zimmer bekamen.

So sah mein veganes Set im Karnataka aus! Es war nicht scharf, aber trotzdem lecker!
Da die Kinder alle aus unbekannten Gründen extrem aufgekratzt waren, konnten wir nicht wirklich viel miteinander reden, aber wir versprachen uns, das an Neujahr nachzuholen. Jetzt machen wir uns erstmal auf den Weg nach TOKYO!

Bis zum nächsten Mal auf diesem Blog!

eure Tsu (+Ulf)

Sonntag, 25. November 2018

Kleines Hotelmalheur… und ein neues Banner!


Aloha! 

Wir haben heute auf den Tag genau noch 20 Tage bis zum Abflug! Und obwohl mir immer mal wieder kleine Dinge einfallen, die ich noch besorgen könnte, habe ich eigentlich keinen Grund, nervös zu sein… EIGENTLICH. Als ich am 20. November noch einmal unsere Unterkunft in Tokyo anschrieb, ob denn alles in Ordnung sei, erhielt ich prompt die Stornierung unserer Unterkunft! Der Grund: Im Juli 2018 trat in Japan eine Gesetzesänderung in Kraft, die die private Vermietung von Wohnraum in einigen Städten stark einschränkte (Ihr könnt euch hier weiter zu diesem Thema informieren). Auch unsere Unterkunft konnte sich anscheinend keine Lizenz besorgen und so erfuhr ich eher zufällig, dass die Buchung geplatzt war. Wie begeistert ich war, dass der „Gastgeber“ mir das nicht früher und vor allem VON SELBST mitgeteilt hat, könnt ihr euch sicher denken. Letztendlich mussten wir jetzt für eine neue Bleibe unweit von Akihabara 230 Euro mehr bezahlen. Ich sehe aber ein, dass man dieses Risiko mit dem genannten Portal nun einmal eingeht. Da wir ursprünglich geplant hatten, vom Bahnhof Otsuka aus überall hin zu starten, müssen wir unsere Planung natürlich anpassen. Der Ortswechsel hat Vor- und Nachteile, aber ich hätte vor allem das Geld natürlich lieber ausgegeben, um meine Freunde mal einzuladen…

Kommen wir nun aber zum schönen Teil des heutigen Eintrags! Meinem Twitteraufruf vom Oktober, in welchem ich fragte, wer mir ein neues Banner für meinen Blog zeichnen könnte, waren ganze sechs ZeichnerInnen gefolgt und ich entschied mich am Ende für Thali (twitter: @snoozeforever). Das Ergebnis könnt ihr nun selbst sehen: 

Ich finde, er ist einfach richtig klasse geworden!
Mir war es wichtig, darin Elemente zu vereinen, zu denen ich einen starken Bezug habe(v.l.n.r.):

Das Flugzeug drückt für mich meine niemals endende Vorfreude und Aufgeregtheit vor einer weiteren Japanreise am besten aus, denn immer, wenn ich es in sein Inneres hinein geschafft habe, geht es richtig los!

Wer meine Japanreisen hier schon länger verfolgt weiß wahrscheinlich, dass sich mein Traum eines Auslandsaufenthaltes in Japan 2011 in Inuyama erfüllte. Aus diesem Grund seht ihr ganz links auf dem Berg das stilisierte Schloß Inuyama!

Der Shachihoko, eine japanische Folkloregestalt mit Tigerkopf und Karpfenkörper, wacht daneben und ist ein typisches Symbol für Nagoya. Mit der Stadt verbinde ich meine Freunde und ein weiteres „Zuhause“ in Japan.

Da es meinen Gastfamilien auffiel, dass ich auf jeder meiner Reisen Unmengen an Takoyaki verschlang, bekam ich sogar den Spitznamen „Tako-musume“ (eine Anspielung auf die Animeserie „Ika-Musume“)- darum darf eine Portion davon auf keinen Fall fehlen!

Die Teetasse mit dem von mir geliebten grünen Tee darin, sieht der in 2011 selbstgetöpferten verdammt ähnlich und zeigt den Lotus, welcher auch einen Teil eines meiner Tattoos bildet.

Der Tokyo Tower (schon bestiegen) und der Skytree (noch nicht erklommen) im Hintergrund stehen für bereits absolvierte und noch bevorstehende Abenteuer in Japan.

Auf meinem Shirt steht in Katakana „Karaoke“, denn auch wenn ich nicht mehr professionell singe bleibt meine Liebe zu japanischer Musik ungebrochen bestehen.

Und zu guter Letzt noch ein paar dreifarbige Dango, die ich super gerne esse, so wie eigentlich alle traditionellen, japanischen Süßigkeiten!

Ratet mal, was das hier sein soll... mein eigener, allererster Entwurf, den ich Thali zugeschickt habe! Aber damit ihr nicht verschreckt werdet, schaut euch lieber nochmal das tolle Endergebnis von ihr an!

Ich finde, das neue Banner unterstreicht erstmals perfekt die Thematik des Blogs! Solltet ihr ihn auch so genial finden wie ich und selber auf der Suche nach einer Zeichnerin sein, schaut ruhig einmal bei Thali vorbei! Ihr findet sie ab sofort auch noch einmal verlinkt, wenn ihr herunterscrollt.

Dann kann die Reise ja losgehen! Obwohl, MOMENT…
Da uns wie bereits beschrieben noch ein paar Kleinigkeiten fehlen, die die Reise angenehmer machen könnten, habe ich unsere Amazon-Wunschliste rechts oben verlinkt- Nichts muss, aber wer etwas geben möchte, kann das ab sofort tun!

Die nächste Überraschung, die ich euch ankündigen darf, kommt jetzt: Ulf wird euch an seinem Geburtstag, an welchem wir noch in Japan sind, einen Gast-Artikel über seinen Tag schreiben! ;-)

Nicht mehr lange bis zum Reisestart- Seid gespannt!
Eure Tsu