Wir waren auf Japanreise vom 30.01. - 21.02.26! (≧▽≦)

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Sonntag, 27. Oktober 2024

Hisashiburi no Narita

 "The sadder the song, the more I loved it.
It mde me feel gentle and kind.
I was searching for a brighter place,
but I was afraid to reach out and touch it."

(Kessoku Band - "Seishun Complex")


Am Freitag, den 25.10.2024 machte ich mich gegen 7:30 Uhr in Kassel auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Natürlich inklusive der obligatorischen, roten Warnung in der DB-Navigator-App, die mir sagte, dass ich mit mindestens 45 Minuten Verspätung würde rechnen müssen…

 

Ulfs kleines Pokémonplüschi Wani ist als Vertretung dabei, was bedeutet, dass es jeden Tag mit ausreichend Schokolade gefüttert werden will… deshalb startete sein Tag mit Haferkakao!


Farblich passende Koffer zum Pokémonplüschtier sind doch in Deutschland gesetzlich verpflichtend… oder wurde ich angelogen?!



Ich hatte meine Bahnpunkte für ein Update in die 1. Klasse genutzt und so konnten wir den ersten Teil der Fahrt entspannt sitzen. Danach hieß es noch 15 Minuten im Gang stehen… typisch.


Letztendlich war ich nur 7 Minuten später an meinem Ziel angekommen und fuhr mit dem Shuttlebus zum Terminal 2. Ich sah mich in Ruhe um und hatte schon so eine böse Ahnung, dass die riesige Schlange, die bereits an Schalter 851 stand, zu mir und meinem Kumpel D. gehört, der mit mir mitfliegen würde. Ich sollte Recht behalten und da D. mir schrieb, dass er leider mit Schienenersatzverkehr in einem Stau stand (Ursache war wohl ein Unfall), stellte ich mich schonmal an.

 

We made it!! Ich hatte sehr viel Zeitpuffer eingeplant und es war locker ausreichend.

Kleiner, türkiser Engel- nur echt mit über 32 Zähnen.

 

Von weitem erahnte ich schon, dass dies unsere Schlange war… 500 Leute für ein Flugzeug und nur 1 Economy-Schalter…? Die waren ja mutig…

Ich hatte mich für den Flug um 14:30 Uhr gegen 10.36 Uhr angestellt und ich glaube, kurz bevor wir dran waren, gegen 12. 15 Uhr, kam D. zu mir. Beim Check-in fragten wir noch, ob unser Gepäck bis Tokyo durchgehen würde (wir hatten einen Zwischenstopp in Shanghai Pudong), ob mein veganes Essen vermerkt worden war und ob wir wenigstens auf dem Langstreckenflug nebeneinander würden sitzen können. Zunächst verneinte die nette Frau am Schalter das Essen- aber bestätigte es dann doch, denn sie hatte fälschlicherweise gedacht, es müsse bei D.s Namen vermerkt sein. Ich freute mich sehr, dass mein Anruf beim Kundenservice etwas gebracht hatte. Und für die ersten 10,5 Flugstunden setzte sie uns nebeneinander- indem sie uns kostenlos auf Sitze am Notausgang upgradete! Wir waren richtig glücklich darüber! Vor dem Abflug aßen wir noch eine Kleinigkeit.

 

Ich hatte erwähnt, dass es auf dieser Reise viel Schokolade geben würde, oder?


Wir stiegen ins Flugzeug ein und ich überreichte der netten Stewardess am Eingang des Fliegers eine große Tüte Haribo Goldbären mit vielen kleinen Einzeltütchen und sagte ihr, dass das für den Staff an Board sei- ich hatte sowieso zu viel gekauft und ich wollte diesen Flug „on a good note“ starten. Sie rastete förmlich aus vor Freude (ich hatte ein wenig Angst!) und fragte mich nochmal extra nach meinem Sitzplatz… warum tat sie das wohl…? Wir starteten relativ pünktlich und happy mit unseren Plätzen und der Flug verlief super.

 

Unsere Sitze waren einfach toll- so viel Beinfreiheit hätte ich mir in der Vergangenheit für Ulf gewünscht! Doch die üblichen 70€ Aufpreis sind auch eine Ansage…

Wani hatte auch einen tollen Sitzplatz mir gegenüber gefunden.


Viele negative Bewertungen zu den Flügen mit China Eastern Airlines bezogen sich auch auf die Qualität des Essens. Aber entgegen meinen sehr niedrigen Erwartungen war ich richtig glücklich, denn beide vegane Essen auf diesem Boeingflug waren lecker und ausreichend. Ich vermisste ein wenig was Süßes, aber ich hätte auch selbst Schokolade dabei gehabt.

 

Als erstes bekam ich ca. 2 Stunden nach Abflug Tofusteaks mit Reis, einen Reissalatmix und Früchte. Am Ende gab es auch nochmal ein warmes, kleines Brötchen für alle Mitreisenden. Der Tofu war etwas stark gesalzen, aber doch lecker zubereitet.

 

Wir flogen mit China Eastern Airlines über Russland und konnten das auch wie gewohnt am Bildschirm verfolgen. Das Entertainment war jedoch so gut wie nicht vorhanden… wenig und nur alte Hollywoodfilme und kein einziger Film, den ich sonst hätte gucken wollen. Die Spielefunktion war einfach… leer. Es gab keine Spiele, lol!


Ich kaufte aufgrund von langeweile Board-Internet, was ein schwerer Fehler war- Ich bezahlte fast 20 Euro und es funktionierte den gesamten Flug über nicht ein einziges Mal. Ich überlege noch, wann und wie ich das am besten reklamiere…

 

Mein zweites Essen war zwar etwas seltsam gemixt, aber trotzdem mochte ich es! Ich bekam Baked Beans mit Pilzen, einer gedämpften Tomate und Spinat. Es schmeckte mir richtig richtig gut. Dazu noch ein Salat mit Essigöl-Dressing und wieder Früchte.

Als wir diese Mahlzeit aufgegessen hatten, kam die Stewardess, der ich die Haribos gegeben hatte zu mir und D. und gab uns beiden als Überraschung jedem ein Vanille-Eis! Da D. noch Hunger hatte, freute er sich ebenso sehr wie ich… ich hatte nichts erwartet, aber das war wirklich sehr nett und schön!


Wir landeten nach 10 Stunden und 45 Minuten in Shanghai Pudong und wuselten uns erstmal durch den Transfervorgang mit erneutem Sicherheitscheck und Co.! Wir hatten 4 Stunden Zeit und D. holte sich noch etwas zu Essen bei einem der wenigen offenen Restaurants am Flughafen. Wir hatten beide maximal 30 Minuten geschlafen, aber er war etwas kaputter als ich. Wir brachten die Zeit bis zum Weiterflug jedoch gut rum.



Der Flughafen wirkte sehr riesig und steril und es gab wenig offene Geschäfte und Restaurants.

 

Ich hatte vorab gelesen, dass es am Flughafen kaltes und kochendes Wasser gratis gab und mir einen Becher und Instant Kaffe + veganen Kaffeeweißer eingepackt. Das tat wirklich gut!

Es regnete in Pudong und in dem Flughafengebäude war es einfach richtig furchtbar schwül… wir litten ganz schön in unseren Pullovern und Jeans.

Wir stiegen schließlich in den Airbus ein, der uns innerhalb von 3 Stunden nach Tokyo Narita bringen würde. Diesen Flug würden wir nicht zusammen sitzen und auf mich wartete eine blöde Situation. Als ich an meinem Platz ankam, hatte ein Mann, welcher nur Russisch sprach, seine Tasche und Jacke auf meinem Platz abgestellt und zeigte wortlos mit dem Finger auf einen Platz noch weiter hinten im Flugzeug. Ich sagte auf Englisch, dass die Nummer XX mein Platz sei. Er redete etwas in lautem Ton auf Russisch und zeigte wieder auf den anderen Platz. Neben ihm erschien jetzt seine Frau, die auch stand und sich nicht zum ihr zugewiesenen Platz begeben wollte. Ihre beiden Töchter schritten schließlich ein und sagten mir, dass er will, dass ich den Platz wechsele, während hinter mir schon eine Stewardess auftauchte, um die Situation zu klären. Ich fand die Art von dem Mann extrem Scheiße, aber ich hatte keine Lust zu diskutieren und sagte schließlich „okay.“. Die Stewardess dankte mir überschwänglich mit einem „THANK YOU MISS, THANK YOU, MISS!“. Von dem Mann und seiner Frau kam kein einziges Wort des Dankes… aber wer bin ich, dass ich diesem Pärchen das Zusammensitzen verwehren würde?

Sehr witzig war, dass der russisch sprechende Mann zwei Minuten nach dem Hinsetzen vom Steward angesprochen wurde, ob er veganes Essen vorbestellt hätte und wieder absolut nichts verstand. Die Stewardess, die mir gedankt hatte, klärte jedoch die Situation und ich konnte mein vorbestelltes Essen am neuen Platz erhalten.

 

Ich bekam CousCous mit Gemüse in Tomatensauce und einen Gurkensalat, Brot und Melonenstücke. Ich fand es sehr schön, dass ich so unterschiedliches Essen und auch noch in vegan bekommen hatte!


Wir landeten in Tokyo Narita gegen 16 Uhr und D. und ich trafen wieder aufeinander. Es war ein weiter Weg vom Gate 65 zur Immigrationsstation und der Gepäckausgabe, weswegen alles sehr lange dauerte. Ich zog mich vorher kurz um, denn mit Pullover war es bei 22 Grad definitiv zu warm! Wir hatten beide im Voraus schon unsere Daten für Zoll & Co. bei „Visit Japan Web“ eingetragen und konnten somit sehr schnell den QR Code scannen. Wir standen jedoch mit extrem vielen Menschen in der Schlange und darum dauerte alles super lange. Das Gepäck war am einen Ende der Halle gelandet und der Zoll-Check wieder am anderen, also mussten wir hin- und herlaufen und auch wieder lange stehen.

Nachdem alles geschafft war und auch der Drogen Spürhund unsere Koffer beschnuppert hatte, holten wir uns erstes Bargeld und kauften zwei Tickets für den Airport Bus, der zur Tokyo Station fuhr. Die Züge waren überfüllt mit anderen Touristen und wir wollten einfach mit Jetlag ruhig sitzen und W-Lan haben. Für uns war diese Entscheidung die Richtige.


Hallo, Flughafen Narita! Das letzte Mal dass ich hier gelandet und weggeflogen bin war glaube ich 2008… jetzt fühle ich mich wirklich alt.

Wir bezahlten 1500 Yen für die Fahrt und waren 1:10 h unterwegs zum Bahnhof Tokyo. Auch schon nicht ganz so ideal gelegen, der Flughafen, aber wir schafften es zum Glück noch gut.

Getränk des Tages war Pocari Sweat- das holten wir beide uns noch kurz vor Busabfahrt am Automaten.

Ein Blick in den Bus, der relativ leer war. Wir konnten gut entspannen und ich z.B. auch meine E-Simkarte aktivieren, damit ich für die 2 Wochen komplett Internet haben würde.


Wir checkten gegen 19:38 Uhr Ortzeit am 26.10. im Hotel ein, nachdem wir vom Tokioter Bahnhof aus hingefahren waren und bezogen unsere Zimmer, die sogar nebeneinander lagen. Es erwartete uns noch eine kleine Überraschung, denn es sah so aus, als wären wir geupgradet worden- auf jeweils ein Standard Doppelzimmer!


Ich finde das Zimmer richtig toll und konnte die erste Nacht sehr gut schlafen.

Auch war es möglich, die Koffer auszubreiten- nicht immer Standard hier in Tokyo.


Das Bad bot ebenfalls ein paar Annehmlichkeiten für uns und die Amenity Bar unten in der Lobby noch mehr!

 

Beim Kombini um die Ecke gab es noch einen Snack für mich…

…und für Wani!


Ich war noch nicht richtig müde und entschied mich, die Koffer komplett auszupacken und auch schonmal die Geschenke und meine Kleidung vorzusortieren. Dabei fiel mir auf, dass mein Haaröl leider minimal ausgelaufen war und sich über einen cropped Cardigan verteilt hatte- den würde ich erst waschen müssen. Ich wischte mit meinen Desinfektionstücher die restlichen Sachen ab und war erleichtert, dass der Schaden nicht weiter schlimm gewesen war. Besser so, alsdass es die Weinflasche für Ryota getroffen hätte! Mir fiel zudem auf, dass ich den falschen Steckdosenadapter eingesteckt hatte- er passte nur für mein Handyladekabel, aber nicht den Laptop… so ein Mist! Letztes Jahr hatte ich den richtigen Adapter sogar umsonst dabei, denn die Hotels hatten alle Adapter gestellt.

Gegen 22.30 Uhr schlief ich dann ein und hatte einen wundervoll erholsamen Schlaf- den brauchte ich auch, denn D. hatte vor, mit mir am Sonntag in Yokohama shoppen zu gehen! Ob ich dort einen Adapter für meinen Laptop gefunden habe, erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag! 😉

eure Tsu & Wani




Freitag, 22. Dezember 2023

Just the two of OSU

Seid mal ehrlich, wie müde seid ihr schon von den Wortwitzen bei den Titeln? xD

 

Der erste Tag, an dem wir halbwegs ausschliefen! Am 21. Dezember hatten wir geplant, in Osu Kannon weiter auf Kartenjagd für Ulf zu gehen, sowie in 1-2 Läden für mich nach Klamotten zu gucken. Da wir beide aber auch noch dringend gucken wollten, ob es ein paar fehlende Sachen im Pokémoncenter dieser Stadt gab, liefen wir zuerst zu Matsuzakaya und fuhren in den 5. Stock, wo es sich befindet.


Neue Stadt, neue Aussicht - Wir sind nun mitten im Herzen von Nagoyas Sakae untergebracht.
 
 
Ihr kennt das Pokémoncenter schon von unzähligen Besuchen, die ich in diesem Blog dokumentiert habe, aber natürlich ändert sich auch hier die Deko, wenn neue Generationen von Pokémon herauskommen.
 

Wir fanden zwar ein paar Kleinigkeiten, aber die von mir dringend gesuchten Dinge waren nicht dabei. Da es schon etwas später war, googelte Ulf nochmal kurz und führte mich dann zum veganen Restaurant „En kitchen“ nahe der Haltestelle „Higashi Betsuin“. Es war ein schickes kleines Lädchen mit nur 15 Sitzplätzen und ein paar Bio-Produkten im Eingang zum einkaufen.

 

Die Lage des Restaurants ist etwas seltsam, aber wir haben den Spaziergang in der Sonne und dem kühlen Wind sehr genossen.

 

Innen war es auch sehr modern und schön eingerichtet. Mit uns waren insgesamt 7 Personen zum Mittagessen da.

 

Wir bestellten ein „Beautylicous Set“ und eine „Buddha Bowl“ in vegan und hatten das Gefühl, endlich mal wieder gesünder gegessen zu haben. Das Essen schmeckte super und war umgerechnet auch sehr günstig.

 

Die Buddha Bowl hatte ein schmackhaftes Karotten-Knoblauch-Dressing, dass ich zurück in Deutschland auf jeden Fall versuchen werde nachzumachen!

 

 
Ich bekam noch einen Bio Matcha Latte, der genau die richtige Mischung von Süße und Matchageschmack traf!
 
 

Nach dem leckeren Essen nahmen wir die Bahn zurück nach Kamimaezu und starteten unsere OSU-Shoppingtour. Ich wollte zunächst mal wieder ins Violet Blue, dem Secondhandladen für Lolita-/Visual Kei-/Kera Punk- Fashion. 

 

 
Ich fand eine schöne Bluse der Marke Rojita und ein Cocktailkleid, dessen Marke ich noch nicht kannte. Nach dem anprobieren war klar: Beides muss mit!
 

Wir nahmen uns danach die Zeit, einfach locker rumzulaufen und schauten in diverse verschiedene Läden rein. Ulf war auch mit seinen Kartenkäufen erfolgreich und konnte wieder ein wenig von seiner Liste abhaken. Irgendwie gefielen mir die Kleiderläden, an denen wir an diesem Tag Vorbeigekommen waren aber nicht ganz so gut, weswegen es bei dem Einkauf bei Violet Blue blieb. Ein paar Animegoods fanden wir aber beispielsweise noch beim „Thank You-Mart“, wo wir jedes Mal mit mehreren Kleinigkeiten rausgehen. Wir kauften uns bei einem Onigiriladen frische, handgemachte Reisbällchen und mussten dann etwas rennen, denn wir hatten für 15 Uhr eine Reservierung im Mori Café Kodama – einem inoffiziellen Studio Ghibli Themencafé.

 

Am Eingang warteten schon ein paar Waldgeister mit Weihnachtsmützen auf uns!

 

Es war komplett ausgebucht und es stand auch dran, dass für diesen Tag keine freien Tische mehr zur Verfügung stünden. Ich hatte zum Glück schon lange vorher über Instagram einen Tisch reserviert.


Der Laden war ein Sammelsurium aus liebevoll aufgestelltem Ghibli-Merchandise und hatte mit den abgedunkelten Fenstern die beruhigende Atmosphäre eines Waldes.

 

Ich freute mich etwas zu sehr über das japanische Namensschild, auf welchem ich komplett korrekt geschrieben wurde- das passiert sehr sehr selten. :D


Das Menü hat warme Speisen, aber auch viele tolle Desserts und alkoholfreie Cocktails, die nach verschiedenen Inhalten der Ghibli-Filme benannt sind. Da es bei den Hauptgerichten nicht so wirklich etwas vegetarisches gab, hatte ich uns zur Kaffee- und Kuchenzeit eingebucht.

 

Mein Dessert kam wie jedes Gericht mit einer niedlichen Figur daher und war eine Komposition aus Matcha Pulver, Zitronenkuchen, Nuss und Schokolade, sowie einer Kugel Vanilleeis. Aus mit Schoko umhüllten Mandeln hatte die Küche kleine Eicheln gezaubert, die an Totoro erinnerten.

 

Ulf hatte sich für den Schokoladen-Eis-Rollcake mit Prinzessin Mononoke-Thema entschieden und war extrem zufrieden mit seiner Wahl. Die kleinen "Steine" waren alle aus Zucker.

 

Auf manchen Stühlen saßen Plüschtiere und aßen mit, was Ulf sehr freute.

 

Wir bestellten jeder einen Cocktail und ein Dessert und zahlten dafür insgesamt nur 3000 Yen. Als wir im Hausflur nochmal kurz zur Toilette gingen, kam eine Angestellte und drückte mir zwei kleine Blätter-Päckchen mit Schnur in die Hand, wie sie im Film Totoro vorkommen… ich war total verwirrt, bis sie sagte, dass dies Omiyage für uns seien und bedankte mich mehrmals. Ulf konnte es kaum glauben, als ich ihm von der kleinen Geschenkaktion berichtete. Später beim Auspacken stellte sich heraus: es war ein kleines Päckchen mit japanischen Kindersüßigkeiten! Wie lieb!

 

Nach dem Cafébesuch ging es zu Mandarake, denn ich suche immer noch die Nendoroidfigur von „Vivy- Flourite Eyes Song“. Meine Hoffnung sie zu finden wurde jedoch leider auch hier enttäuscht und ich glaube langsam, dass es nichts mehr werden wird. Stattdessen gab es aber die tolle Uta-Figur aus One Piece, die ich schon in Tokyo gesehen hatte für ein Drittel des Preises- und natürlich musste ich sie mitnehmen. Kurz bevor wir gehen wollten, spottete ich dann noch etwas Besonderes: Eine Figur von Bonda-kun aus dem Anime Gurazeni in seiner Jingu Spiders Uniform. Ulf war richtig aus dem Häuschen und für nicht mal 15 € war sie dann gekauft.

 

Mandarake in Nagoya ist klein aber fein und vor allem viel günstiger als in Tokyo...

 

Unser kleiner Haul, wobei es mit Kagome noch etwas anderes auf sich hat, wie ihr gleich lesen werdet... :-)

 

Wir nahmen noch 3 oder 4 verschiedene Kartenläden mit und ich sah das erste Mal auf dieser Reise Figuren oder überhaupt etwas aus Inuyasha. Das war wichtig, denn ich wollte einer Freundin unbedingt etwas als Dankeschön mitbringen, dass sie mir für den neuen Job so viele Business- Klamotten geschenkt hatte. Ulf und ich überlegten außerdem, ob wir es möglich machen könnten, eine Figur unter unseren Bloglesenden zu verlosen... Nur welchen Charakter sollten wir dafür nehmen?! Wenn ihr Ideen oder einen Wunsch habt, würden wir uns heute sehr über eure Kommentare hier freuen! :-)

 

Der neue SpyXFamily Film kommt in Kürze hier raus und... macht alle hier ganz schön crazy. xD

 

Den Rest des Abends wanderten wir weiter umher, bis die Läden langsam anfingen zu schließen. Uns kam mit dem mittlerweile aufgekommenen Hunger auch die Idee, das erste Mal zu einem MOS Burger zu gehen und den einzigen veganen Burger zu testen, den sie haben. Er lag auf halber Strecke zum Hotel und wurde dann auch angesteuert.

 

Das Internet hat (fast) immer Recht: Die Burger und Portionen bei MOS Burger sind wirklich klein, aber wir wussten es vorher und wollten dennoch mal kosten. Der "Green Burger" schmeckte uns beiden ganz gut und wir waren uns einig, dass die Pommes hier leider auch mit die besten waren, die wir in Japan bisher verspeist hatten. Super fanden wir auch das Winter-Spezial-Getränk: eine Yuzu-Lemon Soda.

 

Zurück im Hotel sahen wir uns im Eingangsbereich kurz um und klärten ab, was wir brauchen würden, um unsere Wäsche zu waschen, denn um nicht noch mehr Gepäck zu haben umfasste unsere Garderobe auch dieses Mal nur 8 Tage Outfits. Wir sahen, dass es leider nur zwei Waschmaschinen gab und eine davon kaputt war, weshalb wir uns entschlossen, noch an diesem Abend zu waschen. Die ganze Prozedur dauerte lange und war mühselig und am Ende waren die Sachen trotz Trockner immer noch nicht vollständig trocken… wir hofften, dass wenn wir das nächste Mal waschen müssten, es leichter gehen möge.

 

Gegen 0 Uhr schliefen wir ein und waren froh, dass auch der nächste Tag nochmal ein lässiger war, bevor wir auf Reise in den neuen Ghibli-Park gehen würden...


Bis Morgen mit hoffentlich trockener Wäsche,
eure Tsu & Ulf