Wir waren auf Japanreise vom 30.01. - 21.02.26! (≧▽≦)

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Mittwoch, 3. Januar 2024

Comiket & Neujahr im basement

"Nihonjuu de dare ni mo makenai hitotsu
ga aru ni wa aru kedo
Kanashii ka na hito shirezu

Dakedomo hayaku wa hashirenai
Sonna ni joubu ni dekitenai
Iza ike fukutsu no MAI PEESU..."

 

(manzo - MY PACE daiou)



Noch in Deutschland hatten wir uns mit unseren Freunden Yaya und Levi verabredet, etwas gemeinsam zu unternehmen, wenn wir schon zur gleichen Zeit in Tokyo sein würden. Die Wahl das Ausflugs fiel auf die Comiket- die größte Mangamesse und Convention Japans! Während die Beiden sie schon einmal besucht hatten, war es für uns das allererste Mal und wir wussten noch nicht so recht, wie wir sie uns vorstellen sollten. Ich weiß, dass Ulf auch nicht so mega begeistert war, dorthin zu gehen, aber ich habe ihn in diesem Fall ein wenig in meine Interessenrichtung geschubst, weil ich es absolut spannend finde, so ein Event in einem anderen Land zu erleben. Im Vorfeld lief auch alles super. Wir wühlten uns ein wenig durch Reddit und die japanische Ticket-Bestellseite und hofften, eines der etwas teureren Early Entry-Tickets zu ergattern. Und wir hatten Erfolg, denn wir alle 4 bekamen die Zusage per Mail und mussten dann nur noch das Ticket am Automaten eines Kombini ausdrucken und zahlen. Wir hatten das während unserer Kyotoreise erledigt.

 

Am Morgen des 31.12. sah mein Frühstück etwas... kuchen-ig aus. Wir hatten am Tag zuvor eine große Menge Trinken und kleine Snacks gekauft, damit wir die Comiket durchstehen würden. Ulf hatte aufgrund meiner Liebe zu Animal Crossing diese Apfeltasche ausgesucht.

 

An diesem Tag zog ich zum ersten Mal meinen neuen Rock und den lila gestreiften Pulli aus Nagoya an.

 

Wir fuhren zum Bahnhof "Kokusai-tenjijo", da wir gelesen hatten, dass es dort etwas weniger voll sein würde als an der JR Big Sight-Station und dort auch keine Bauarbeiten sein würden. In der Bahn war es auch gar nicht so extrem voll, aber bei der Ankunft merkten wir dann, wie viele Menschen wirklich dorthin unterwegs waren. Man erkannte die meisten Besuchenden an ihren Anime-Anhängern an den Taschen oder den sogenannten "Ita-Bags"- spezielle Taschen mit durchsichtigem Fenster, um dutzende Buttons daran/-rin anzubringen.


Unsere Ankunft in Kokusai-tenjijo. Am Bahnhof war alles voll mit Anime-/Game-/ und sonstiger Comic-related Werbung.

 

Wir waren ganz schön beeindruckt, wie viele Security-Mitarbeitende, Polizist*innen und  Helfer*innen der Veranstaltung alleine am Bahnhof unterwegs waren, um den Strom an Menschen besser zu leiten und zu kontrollieren. Wir hatten etwas vergleichbares noch nie erlebt. Wir gingen nach draußen und warteten an dem Ausgang, den Ulf am Vortag per Chat an unsere zwei deutschen Freunde durchgegeben hatte und beobachteten die unterschiedlichsten Leute, die genau wie wir anreisten. Es war spannend zu sehen, dass die Leute nicht im Cosplay anreisten, sondern höchstens die Perücke und Kontaktlinsen schon trugen und dazu kleine Rollkoffer mit sich führten. So hatten wir es aber beim Bestellen der Tickets gelesen- es sei nicht gesellschaftlich akzeptiert, im Cosplay rumzureisen und man dürfe sich erst auf dem Gelände für Extrakosten umziehen und cosplayen... das Konzept war für uns erstmal seltsam, wenn auch in vielerlei Hinsicht verständlich.


Nach einer Weile merkten wir, dass etwas nicht stimmt, denn Yaya und Levi waren bereits an einer ganz anderen Stelle und vor allem: an dem anderen Bahnhof! Also gingen wir in Richtung der Halle und dann.. aber an ihr vorbei...?!!!

 

Wir konnten das Big Sight-Gebäude schon sehen, aber dann wurden wir mit einem großen Strom Menschen woanders hingeleitet... dabei hatten wir doch Early Entry Tickets?? Wir waren verwirrt und sehr frustriert.


Die lange Schlange, in die wir hier hineingeraten waren, war einfach eine für normale Ticketbesitzer, die erst zu Mittag Zugang erhalten sollten... und sich trotzdem morgen kurz nach 10 Uhr...
 

Wir fragten uns beim Staff und den Helfenden durch und es dauert weitere 20 Minuten, bis wir den Weg zur Halle wieder zurückgelaufen waren und dann endlich auch den Tisch fanden, wo unsere Tickets aus dem Kombini gegen die passenden Armbänder ausgetauscht wurden.

 

Das Armband für den zweiten Tag der Comiket mit Early Entry war leuchtend pink. Funfact: meine Armbanduhr zeigt die deutsche Uhrzeit an, damit wir ein wenig den Überblick behalten, wann ihr wach seid. :-D

 

Nachdem wir einmal in die richtige Richtung gestoßen wurden, fanden wir zum Glück relativ schnell zum richtigen Ort. Wahrscheinlich wäre uns der Irrweg nicht passiert, wenn die Kommunikation mit unseren Freunden besser geklappt hätte- aber der Ärger verflog schnell.

 

In der ersten Halle angekommen fanden wir es sehr angenehm, wie groß die Abstände zwischen den Ständen der einzelnen Händler waren- denn hier waren wir zuerst gelandet. Wir sahen beispielsweise Aniplex, Kyoto Animation, HoloLive oder auch Spielefirmen wie "YoStar". Es wurde aber schnell voller- dies war lediglich einer der kleinen Vorteile, die das Early Entry-Ticket mit sich brachte.

 

Auf unserem ersten besuch kam uns die Comiket wie ein wildes Labyrinth vor und wir besuchten nur ein paar der Hallen. Wir hatten aber auch nur von 10 bis maximal 16 Uhr Zeit. In diesen Aussenbereichen konnte man zwischendurch mal Luft tanken, was sehr nötig und angenehm war.

 


Ulf und ich fanden ein paar Kleinigkeiten bei unterschiedlichen Händler*innen, die wir kauften. So wie auch bei den Besucher*innen sind wir sehr begeistert von den neueren Serien "Bocchi- the Rock!" und "Frieren".


Nach den Händler-Ständen und Hallen und einem kurzen Treffen und drücken mit Yaya und Levi ging es ins wirkliche Abenteuer! Wir machten uns auf zu den Hallen mit den Dojinshis- den von Fans gezeichneten Mangas, die die unterschiedlichsten Inhalte hatten, zumeist jedoch sexueller Natur... Es waren so viele Tische mit den unterschiedlichsten Comics zu so vielen Serien vorhanden, dass wir einen guten Überblick darüber erhielten, was wir alles NICHT kennen. Es war sehr überwältigend aber auch toll, wenn wir ein Doujinshi zu einer Serie und Charakteren fanden, die wir kannten. Da jedes Comic-Heft nur zwischen 300 und 500 Yen kostete, schlugen wir zu und kauften insgesamt 9 Hefte! Als ich 16 war und riesiger Fan dieser Doujinshi-Hefte, hatte ich mir diese immer sehr teuer importiert... manchmal sogar für bis zu 35€ plus Versandkosten... und hier gab es sie so günstig. Wir genossen den kurzen Austausch mit den Zeichner*innen und lachten, wenn sich die Menschen hinter den Tischen auf japanisch fragten, ob Serie X oder Y überhaupt im Ausland guckbar wäre.
 
 
Ich müsste ganz schön viel zensieren, wenn ich euch hier alle Cover der Hefte zeigen wollen würde... darum hier nur... zwei... Exemplare... You get the idea.
 
Diese Erfahrung war wirklich spannend für mich, weil ich mich immer für meine Passion für diese Hefte und ihre Inhalte geschämt hatte und auch irgendwann ab 23 ganz mit dem Lesen aufgehört hatte. Hier verkauften und kauften alle Leute ganz enthusiastisch und es gab für manche Werke lange Schlangen. Ich liebte das reinschauen vor Ort und wie wunderschön die Zeichnungen umgesetzt oder coloriert waren- alte Leidenschaft neu entfacht!
 
 
Gegen 14 Uhr war für uns langsam Schluss- wir waren so alle vom rumlaufen, den Menschenmassen, dem Maske tragen... 4 Stunden hatten uns alle gemacht!


Wieder draußen: Wir kauften noch eine große Tüte mit dem Logo des 103. Comik Market und trafen uns mit Yaya und Levi, um etwas zu essen.
 
 
Im benachbarten Kaufhaus fanden wir freie Plätze- mal wieder bei Coco Ichibanya! Wir freuten uns, gemeinsam essen zu können und redeten und zeigten uns unsere Einkäufe. Die arme Yaya war genau wie ich den Großteil der Japanreise erkältet gewesen... so ein Mist!
 
 
Nach der Verabschiedung gingen wir wieder zu den Bahnhöfen, von denen wir jeweils angereist waren. Ulf und ich hatten die Befürchtung, dass wir erst in ein paar Stunden wieder am Hotel sein würden, aber der große Einsatz der Kräfte vor Ort sorgte dafür, dass wir nur 10 Minuten warten mussten- trotz eines riesigen Menschenauflaufs! Wir konnten es kaum fassen... mit einem guten Konzept klappte es problemlos, dass alle schnell nach Hause kamen. Wir sind wirklich komplett unfähig in Deutschland!!
 
 
Es war voll, voll, voll... aber die Organisation einfach top!
 
 
Für den Abend hatte Ulf sich gewünscht, dass wir in das hipsterige Viertel "Shimokitazawa" fuhren, um in das neue Jahr reinzufeiern. Er hatte von einem seiner aktuellen Lieblingsanime, "Bocchi- the Rock!" wohl ein Livehouse-Fieber abbekommen und wollte unbedingt mal dahin, wo neue Bands geboren werden und ihre ersten Auftritte in Tokyo gaben. Daran war ich mit meiner wieder aufgeblühten Liebe zum NANA-Anime wohl auch nicht ganz unschuldig...Jedenfalls suchte er einen Laden raus und wir machten uns auf den Weg dahin. Es war seltsam leer in den Bahnen, aber das war total verständlich- denn hier feiern wohl die meisten Leute mit ihren Familien in einem ruhigen Zuhaus-Ambiente. Ich zwang mich durchzuhalten, obwohl mein Hals mir wieder viele Schmerzen bereitete und trank an dem Abend nur Softdrinks statt Alkohol.

 
Das Stationsschild von Shimo-Kitazawa (zawa, zawa).

 
Eines Tages werde ich es vielleicht nochmal schaffen, in dieser Nachbarschaft zu shoppen, denn es gibt echt viele Secondhandläden und tolle kleine Cafés!
 
 
Die basementbar und das Three teilten sich die Kellerräumlichkeiten- dadurch konnten wir an dem einen Abend mehrere coole Bands im Wechsel der beiden Bühnen hören.
 
 
Dies war das Plakat, welches Ulf neugierig auf den Abend in den Livehouses gemacht hatte...
 
 
...und so wurden die Auftritte auf die beiden Bühnen verteilt. Wir fanden besonders "Juu" und "Ululu" richtig klasse.
 

 
So sah es im "Three" - Teil des Kellers aus.
 
 
Und das ist der Blick auf die basement-Bühne, auf der gerade "Juu" performt. Die Jungs waren richtig cool.
 
 
Ich habe eben noch von NANA gesprochen und jetzt schaut euch doch mal bitte ihren Gitarristen an, der an dem Abend einen auf Sid Vicious machte und sogar die Schloss-Halskette von Ren aus Nana trug! Waaah! <3
 
Die Getränkeauswahl war leider nicht sehr groß, aber dafür alles richtig billig. Das Klientel waren  überwiegend junge Japaner*innen, ein paar Fans der Bands und jede Menge Ausländer*innen wie wir. Die beiden Moderatoren des Three nahmen 15 Minuten vor Mitternacht hinter dem DJ-Pult Platz und fingen auf japanisch an, ein wenig zu reden und lästerten dabei auch leicht. Es fielen Aussagen wie "Naja, also ich glaube, da die meisten heut Abend hier Ausländer sind, verstehen die gar nicht, was wir hier labern.". Und dann redeten sie darüber, wie seit dem Anime "Bocchi- The Rock!" und der darin gezeigte in echt existierende Club "Shelter" einen großen Ansturm von Touristenbesuch zu verzeichnen hatte und sich in diesem Zuge auch Touristen in das Three und die basementbar verirren würden. Ein bisschen machte mich die "Kritik" traurig und aber auch nachdenklich, denn ich kam mir vor, wie nur eine weitere Touristin, die mit ihrem Wunsch, das Feeling der Serie zu erspüren, etwas für die Locals kaputtgemacht hätte... es fiel mir schwer, meine Gefühle dazu zu ordnen, aber ich weiß, ich habe mich in diesem Urlaub auch oft genug darüber beschwert, wie voll alles mit Touristen ist...


Die beiden Moderatoren realisierten in ihrer Erzählung, dass Ulfs kleine Tasche auch voll mit Anhängern aus dem Anime war und zeigten dann auch darauf und riefen sowas wie "DA! DA IST SO EINER, SEHT IHR?!". Wir nahmen es irgendwie mit Humor und ich drückte dem leicht angetrunkenen Ulf etwas in die Hand, was ich eigentlich als Geschenk für diesen Abend aus Deutschland mitgebracht hatte- eine kleine "Happy New Year"- Girlande. Und obwohl die Situation irgendwie komisch war, freuten sich die beiden Mods, als Ulf ihnen die Girlande mit den (japanischen) Worten "Hier ein Geschenk aus Deutschland!" überreichte. Sie hielten sie dann sogar pünktlich zum Countdown hoch.
 
 
 
Die Girlande hatte ich zu Beginn dieses Jahres aus einer 50cent-Grabbelkiste bei dm erstanden, denn ich war mir sicher, die könnten wir irgendwann nochmal einsetzen. Dieser Moment ist nun in Bild & Video festgehalten!
 
 
 
Allen, die es noch nicht von uns hören oder lesen konnten nochmal einen guten Start in das neue Jahr 2024!
 
 
 
Mir ging es mit meinem erkälteten Hals nicht so gut und wir fuhren relativ schnell nach dem Countdown zurück ins Hotel. Die Bahnen waren nochmal viel gespenstischer, bzw. leerer.
 
 

Als wir im Hotel ankamen, lagen diese süßen Packungen mit einem Gemüsebrühe-artigen Getränk als Geschenk für die Gäste aus- sogar mit einem Omikuji, also einem Glückshoroskop für das neue Jahr des Drachen!
 
Und so feierten wir in das neue Jahr hinein- nicht, indem wir Kohaku Uta Gassen im TV sahen, sondern mit schöner Livemusik und verschiedensten Sprachen und Genres. Ich fand den Beginn des neuen Jahres wirklich gelungen, auch wenn ich mir mehr Gesundheit wünschen würde. Für den 1.1. hatten wir uns vorgenommen, endlich einmal gebührend auszuschlafen, denn wir waren am letzten Tag des Jahres fast bis 3 Uhr morgens wach gewesen.
 
 
Akemashite Omedetou gozaimasu!
eure Tsu & Ulf

 

Samstag, 30. Dezember 2023

USJ was quite okay!

HE ARE WEEEE- A- GOOOO!
(Einfach jede/r Angestellte in der Super Nintendo World... xD)

 

Dass wir am 28. Dezember in die Super Nintendo World innerhalb der Universal Studios Osaka fahren würden, hatten Ulf und ich uns schon lange in den Kopf gesetzt. Es war riskant, da wir wussten, dass in der Zeit kurz vor Neujahr auch etliche Japaner*innen Urlaub hatten und in Scharen zum Park strömen würden, aber unsere Zeit in Japan war ja nunmal limitiert...

 

Wir planten also nach bestem Wissen und Gewissen unsere Fahrt von Kyoto aus dorthin und buchten auch pünktlich 1 Monat vorher unsere Eintrittskarten online. Etliche Youtubevideos von Leuten, die schon dort wahren und ihre Erfahrungen schilderten, hatten uns gesagt, dass wir, wenn wir nicht mehr als den hohen Eintrittspreis zahlen wollten, schon vor 7 Uhr morgen dort sein müssten. Das liegt daran, dass man, wenn man später ankommt ein "Timed Entry Ticket" extra braucht und diese ca. 4000 Yen extra pro Person wollten wir nicht noch zusätzlich blechen...

 

Und so standen wir mega früh auf und waren gegen ca. 6.40 Uhr am Bahnhof der Universal City angekommen. Dort fingen dann schon die ersten Leute an zu rennen, um in den Schlangen möglichst weit vorne zu stehen... Wir fanden es furchtbar.

 

Wir mussten auf dem Weg zum Park noch einmal umsteigen, aber das wurde belohnt,...

 

...denn auf uns wartete die Bahn im Super Mario Design!

 

Ich hatte im Urlaub stets versucht, meine Maske im Gedränge zu tragen und tat es auch an diesem Tag. Jedoch brauchte ich bei der Masse und dem Geschubse öfter Pausen zum Durchatmen... Wir waren uns einig- solche Freizeitparks sind nichts für uns.


Es ist ein gut bekanntes "Geheimnis", dass der Park immer schon eine Stunde früher öffnet, als ausgeschrieben und deshalb warteten wir von 6.40 Uhr bis ca. 7.30 Uhr, als die ersten Besuchenden eingelassen wurden. Sobald es rein ging, fingen Leute wieder wie verrückt an, zur Super Mario World zu laufen- denn diese befand sich vom Eingang aus mehrere Meter entfernt im Nordosten des Parks. Uns taten die kleinen Kinder leid, die von ihren Eltern richtig an den Armen gerissen wurden, während sie gemeinsam rannten. Doch es waren auch mehrere Angestellte des Parks positioniert worden, die die Leuten aufforderten nicht zu rennen. Ulf und ich liefen zwar auch schnellen Schrittes, aber wir sahen vom Rennen ab. Und wir mussten auch nicht rennen, denn wir kamen problemlos ohne Timed Entry Ticket hinein und konnten auch kurz vor der grünen Eingangsröhre noch unsere Power Up-Armbänder kaufen.

 

Überall im Park werden diese Armbänder mit verschiedenen Charakter-Motiven aus den Super Mario Spielen verkauft. Sie kosten 4200 Yen und sind nicht günstig, aber ohne sie macht es auch weniger Spaß, den Park zu besuchen. Für manche Attraktionen braucht man sie sogar, um daran teilzunehmen.

 

Ulf entschied sich für das Yoshi-Armband, ich nahm Prinzessin Peach. Die Armbänder funktionieren wie die bekannten Amiibo von Nintendo und man konnte durch sie mit bestimmten Gegenständen und Geheimnissen im Park interagieren, indem man das Armband dranhielt. Wir scannten unsere Armbänder mit der APP der Universal Studios und sammelten so Punkte und Schlüssel.

 

Obwohl es der 28.12. war, standen überall im Park noch hübsche weihnachtliche Dekorationen, die wir sehr süß fanden.


Und dann ging es los- wir kamen durch die grüne Röhre und Prinzessin Peach's Schloss in den Park und waren erstmal etwas überwältigt vom Anblick... hier war wirklich alles extrem stark an die Mario-Spielewelt angepasst!

 

Fast alles, was im Park zu sehen war, bewegte sich ständig, so wie auch die Piranha-Pflanze oder die ganzen Gumbas.
 

 

Es gab Fragezeichen-Blöcke in Hülle und Fülle und in verschiedenen Höhen angebracht.

Drinnen angekommen entschieden wir uns, erst einmal den Yoshi's Adventure-Ride zu machen. Denn wir wussten aus den schon genannten Quellen, dass die Schlangen nur noch länger werden würden, je später am Tag es war. Ulf verfolgte mit der USJ-App auch die Wartezeiten und während wir beim Yoshi-Ride nur ca. 15 Minuten anstanden, waren es als wir den Park verliessen ganze 90 Minuten...(!!!).


Auch in der Warteschlange zum Yoshi-Ride gab es Blöcke, mit denen man dank Armband interagieren konnte.

 

Der Yoshi-Ride startete für uns in einem blauen Yoshi! Nun hatte sich Ulfs Traum, mal einen Yoshi zu reiten endlich erfüllt! Man hatte eine nette Aussicht auf den Park und konnte auch hier wieder sein Armband scannen und ein Spiel während der Fahrt spielen: Man musste die entsprechenden farbigen Knöpfe drücken, wenn ein Yoshi-Ei auftauchte. Die Punkte dafür wurden einem in der App gutgeschrieben.

 

 

Nach Yoshi stellten wir uns sofort schon für den Mario-Kart-Ride an, denn hier stand bereits eine Wartezeit von 45 Minuten dran. Wir mussten aber nicht so lange warten, denn wir stellten uns zu der Schlange, wo man als "Single-Rider" teilnehmen wollte. Dadurch wurde man mit einer fremden Person zusammen in den Karts platziert.

 

Für Mario Kart bekam man diese stylischen Mützen aufgesetzt und in dem Fahrgerät selbst kam dann noch ein Visier dazu, über welches man 3D-Footage eingespielt bekam. Man musste wirklich wie bei Mariokart lenken und schießen und hatte die Illusion, im Spiel drin zu sein. Eine sehr hohe Punktzahl führte dazu, dann man in der App einen Mario Kart Pokal erhielt. Wir fanden es hier ehrlich gesagt nicht schlimm, nicht nebeneinander gesessen zu haben.


Ulf und ich kauften nach dem Mario-Kart-Ride im Shop noch ein paar Kleinigkeiten für Freunde und stellten uns danach noch für ein interaktives Spiel mit einer Piranha-Pflanze an, bei dem man in 4-er Teams schnell genug auf klingelnde Wecker drücken musste, damit die Pflanze nicht aufwachte. Wir schafften es mit den zwei kleinen Kindern, das Aufwachen zu verhindern, aber sie hatten dann doch ein bisschen zu viel Angst, den Sieg mit einem Hände-Abklatsch zu feiern. Die Eltern waren aber sehr dankbar, dass wir uns so eingesetzt hatten. Danach kam ein Spiel mit einem Gumba dran, den man davon abhalten musste, einen Schlüssel zu stehlen. Hierzu musste lediglich eine Kurbel schnell genug gedreht werden, was aber ein Heidenspaß für die jüngsten Besuchenden war. Mit dem Gewinn dieses Spiels hatten Ulf und ich schon genug Punkte gesammelt, um Bowser Jr. in seinem Schloß aufzusuchen und gegen ihn anzutreten.


Das Spiel bestand aus einem riesigen interaktiven Bildschirm, über welchen Bullet Bills und andere Schergen versuchten, einen zu schlagen. Wir mussten Geschosse mit den Armen abwenden, springen oder uns ducken, um auszuweichen. Am Ende hatte Ulf die beste Punktzahl und ich war knapp dahinter und es machte sehr viel Spaß. Diesen Bereich des Spiels konnte man beispielsweise nur mit dem Armband besuchen und auch nur, wenn man 3 Schlüssel bei den anderen Spielen gesammelt hatte. Wir waren glücklich, dass wir alles so schnell erledigt hatten und hatten eine Menge Spaß.


Hier noch einmal an Blick auf einen anderen Bereich des Parks.


Leider war uns von Anfang an bewusst, dass wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an diesem Tag nichts Essen würden können, denn man hätte sich stundenlang vorher beim Café anstellen müssen. Dazu kam, dass wir nichts veganes oder annähernd essbares vegetarisches bekommen hätten und darum liessen wir das bewusst aus. Aber wir shoppten noch etwas in dem Super Mario Store und fanden viele Sachen vom Preis her total okay und auch witzig. Ulf fand allerdings die Kleidung zu teuer und setzte darum aus. Ich wollte unbedingt eine schöne Keksedose mit Yoshi drauf und kaufte sie auch.


Nach dem ganzen Anstehen, Gerenne und Gedrängel zu Beginn des Tages wurde es doch noch sehr spaßig und nett und wir waren sichtlich happy.

 

Später am Tag waren auch Toad, Peach, Mario und Luigi im Park sichtbar und der Mittelpunkt der kleinen Besuchenden.

 

Der Buu Huu Pullover war echt hübsch, aber viiiieeel zu groß für mich...

 

Es gab viele Dinge, die Ulf gerne gekauft hätte, aber... es war letztendlich ja doch sehr teuer und wann würde man eine wunderschöne Mütze wie diese hier jemals wieder aufsetzen?

Gegen 12.20 Uhr war für uns der Tag im Park zu Ende, denn wir hatten Hunger und fingen schon an, die Kekse aus der Yoshi-Keksdose anzuknabbern. Ulf recherchierte kurz und fand ein veganes Okonomiyaki-Restaurant in Osaka, zu dem wir uns prompt aufmachten.
 

Beim Chitose angekommen hatten wir ein sehr ungutes Gefühl, denn es stand eine riesige Schlange Touristen davor...

 

Wir hatten aber Glück im Unglück, denn wir bekamen die ehrenvolle Aufgabe, dieses Schild zu halten- wir sollten also noch ein Okonomiyaki bekommen!!


Wir dachten erst, Fotos seien im ganzen Laden verboten, aber vom Essen durften wir eins machen- deshalb gibt es hier das halbe vegetarische Okonomiyaki mit extra Nudeln von Ulf zu sehen.


Der Laden war super klein und hatte vielleicht maximal 12 Sitzplätze. Mein veganes Okonomiyaki war aber das bisher beste, was ich je hatte!! Sogar besser als 2018 in Hiroshima...

 

Wir quatschten im Chitose mit den Betreibern, wobei der Chef sogar deutsch sprach und schenkten ihnen für ihre Pinnwand einen 5 € Schein, an welcher sich schon viele verschiedene Währungen gesammelt hatten. Wir bedankten uns als letzte Kunden des Tages und fuhren zurück nach Kyoto- denn wir mussten ja noch irgendwie die Wäsche waschen. Wir hofften, dass gegen 16.30 Uhr eventuell noch etwas frei wäre und hatten tatsächlich Glück! In den 2 Stunden, in denen die Wäsche sauber und trocken wurde, bloggte ich etwas und Ulf schlief noch ca. eine Stunde.

 

Da wir beide extrem müde waren, überlegten wir, was wir tun könnten und entschieden uns, etwas zu essen zu suchen- was erfolglos blieb. Wir irrten im Kyoto Porta am Bahnhof umher und fanden nichts zu essen, wo man nicht 1 Stunde hätte anstehen müssen, dafür aber noch eine Bluse für mich von der Marke "Earth, Music and Ecology". Letztendlich kauften wir uns vegetarisches Supermarkt-Sushi und aßen es auf unserem schönen Sofa im Hotelzimmer. Es ging also einmal früh ins Bett, denn für mich stand ein Fotoshooting für den 29. auf dem Plan, auf dass ich sehr lange schon gehofft hatte.

 

Seid gespannt,
eure Tsu & Ulf


Tempel-Krempel & Touri-Chaos

Daitai itsumo doori ni
kono kado wo magareba

hitonami ni magirekomi
toketekieteiku
(Alüto - "Michi~to you all")


Unser Onsenabend hatte uns sehr gut getan, denn die ständigen Halsschmerzen, die ich seit Ankunft entwickelt hatte, waren etwas milder geworden. Und an diesem Morgen wartete auf uns ein Frühstück der Extraklasse. Da die Hotelleitung schon darauf hingewiesen hatte, dass es zu bestimmten Zeiten sehr voll werden würde, standen Ulf und ich etwas früher auf und fuhren mit dem Fahrstuhl in den 2. Stock. Wir gaben unsere Zimmernummer an der Theke vor dem Frühstückssaal an und betraten ihn.

 

Es war ein riesiger Raum mit mehreren Metern Büffet und die Auswahl einfach riesig und plättend. An fast allen Gerichten waren Schilder angebracht, die Auskunft über die enthaltenen Stoffe und Allergene gaben- das war auch mit der Grund gewesen, warum ich uns hier einen Tag gebucht hatte: Wir konnten selbst wählen und ein vegan-vegetarisches Frühstück zusammenstellen. Also stürzten wir uns auf das noch nicht ganz so volle Buffet und taten auf. 


 
An diesem schönen Platz hier saßen wir und genossen unser Frühstück. Normalerweise essen wir im Japanurlaub immer nur sehr wenig am Morgen, weil es unterwegs einfach viel zu viele schöne Dinge zum snacken gibt, aber bei der Buchung war das Frühstück inklusive gewesen und mit den ausgezeichneten Inhaltsstoffen kamen wir super zurecht.
 
 
Das war mein (veganes) Frühstück an diesem Tag, aber es gab auch unvorstellbar viele Sorten Fisch, Fleisch, Salate und vieles mehr! Man konnte auch bei Bedarf Brot, Croissants, Melonpan, Anpan oder andere westliche Frühstücksteilchen nehmen, aber wir hatten an dem Tag auf was anderes Lust.
 
 
Und auch eine Dessertbar gab es beim Frühstück- Matchapudding, diverse Eissorten und Früchte standen zur Auswahl. Für mich hab es Warabi-Mochi mit Zuckersauce und ein Mini-Melonpan.
 
Danach war es wieder Zeit zu packen und unser 22m² Zimmer zu räumen... Neeeeein! 
 
Hier mal ein paar Bilder von unserem Standard Zweitbett Zimmer.
 
 
Die gesamte Ausstattung kam uns sehr edel vor und wir liebten wie immer den Wasserkocher, etliche Teesorten, den Mini-Kühlschrank und den bereits vorhandenen Fön - FunFact: In jedem Hotel, in dem wir auf diesem Urlaub waren, bekamen wir den gleichen Fön von Panasonic, manchmal in weiß, manchmal in grau.
 
 
Hier der Blick in den Flur, wo es links zur Toilette und rechts zum Waschbecken und der Dusche ging.
 
 
Toilette inklusive Klo-Pantoffeln.
 
 
Waschbereich...
 
 
...und begehbare, ebenerdige Dusche.
 
 
Wir nahmen beim Check-out noch einen coolen Service unseres Hotel ins Anspruch: Wir gaben unsere Koffer nochmal für eine Stunde ab, denn wir wollten in den Umekoji-Park rübergehen, um einen bestimmten Gullydeckel zu besichtigen.
 

Das Gelände vor dem Park und dem Aquarium ist relativ unscheinbar und mit dem gepflasterten Platz nichtmal besonders schön (Skateboard fahren darf man hier auch nicht...), jedoch...
 
 
...findet man genau hier einen von vielen vielen sogenannten "Pokéfuta", die über ganz Japan verteilt sind. Es sind Gullydeckel mit bestimmten Pokémon drauf.
 
 
Und Ulf wäre ja nicht Ulf, wenn er den zum Hotel benachbarten Deckel mit Karnimani, einem seiner absoluten Lieblinge nicht besuchen würde! Von einer Familie mit zwei Kindern gab es Freudenschreie und einen Daumen hoch, weil er seine beiden Plüschis mit dabei hatte.
 
 
Nach diesem kurzen Abstecher holten wir unsere Koffer und machten uns von Umekoji-Kyotonishi auf den Weg zum neuen Hotel, genau gegenüber vom Bahnhof Kyoto.


Getränk des Tages heute: Fanta Melonsoda!
 
 
Unser Hotel lag beim Hachijo-guchi West-Exit, genau gegenüber der Seite mit dem Kyoto-Tower.
 
 
Ich hatte für einen ziemlich guten Preis ein 17m²- Zimmer im Via Inn Kyotoeki gebucht.
 
 
Nachdem wir hier unsere Koffer vor dem Check-in abgegeben hatten, wollten wir zu einem veganen Café spazieren, da es bei Ankunft schon Mittag sein würde. Wir liefen also leichter bepackt Richtung Osten zum "VEG OUT". Es war ein guter Spaziergang und wir bekamen im Café sogar einen Platz am Fenster mit Blick auf den Fluss!
 
Das Wetter zog sich langsam zu, aber wir waren bisher trocken geblieben.
 
 
Das Essen und der Nachtisch im VEG OUT war komplett vegan und eines der besseren Essen, die wir hatten.
 
 
Hier seht ihr meine gemischte Platte, zu der auch noch eine Chinakohl-Suppe gehörte (wie zu allen Hauptgerichten an diesem Tag).
 
 
Wir machten ein Cake-set draus und bekamen noch ein Ministück Birnen-Dinkel-Kuchen mit Sojasahne dazu.
 
 
Wir hatten eine schöne Zeit im Café, aber waren abermals verwundert, wie viele Touristen sich dort eingefunden hatten. Es saßen noch zwei weitere Gruppen deutscher und eine Gruppe Amerikaner in unserer Nähe. Letztere unterhielten sich leider unglaublich laut, sodass ich mich beim Essen schon etwas gestört fühlte.
 
 
Nach dem Mittag liefen wir zum Bus, der uns zum Kiyomizu-Dera bringen würde, denn ich wollte unbedingt nochmal zu dem berühmten Tempel und ihn Ulf zeigen, sowie mir eine Figur davon als Andenken besorgen- die vom ersten Besuch dort hatte ich leider verschenkt. Es sollte sich als Fehler herausstellen, dorthin zu fahren...
 
 
Schon der Bus zum Tempel war hoffnungslos überfüllt und der Weg zum Kiyomizu Dera einfach nur voll, voll, voll. Ich bereute es, hierher gekommen zu sein.
 
 
In den ganzen Menschenmassen brauchte ich unbedingt zwischendurch eine Pause. Ulf kaufte uns zwei Matcha-Croissants und wir konnten kurz Verschnaufen.
 
 
Nachdem wir uns durch die Läden gewühlt und meine Figur als Andenken gekauft hatten, kamen wir beim Tempel an. Es fielen die ersten Regentropfen des gesamten Urlaubs.
 
 
Ich war ein wenig traurig, aber wir entschieden uns vor Ort dann, den Tempel nicht zu besuchen. Es war einfach zu viel für mich mit den vielen Leuten.

 

Ulf und ich liefen den Weg zurück und ärgerten uns über die vielen Kimono-Verleih-Shops und die Leute, die sich dort hatten einkleiden lassen. Sie fotografierten sich einfach überall und betraten einfach Einfahrten und Hauseingänge der Anwohnenden. Als ich 2014 selbst einmal so einen Service wahrgenommen hatte, gab es noch nicht so viele dieser Geschäfte, so hatte ich es in meiner Erinnerung abgespeichert.


Zu unserem Unglück war es an den Bushaltestellen so voll, dass wir nicht mehr mitkamen und uns dann entschieden, die zwei Kilometer zum Hotel zu laufen. Da der Regen aufgehört hatte, konnten wir das auch gut bewältigen.
 

Wir sahen auf unserem Heimweg in der Ferne schon den Kyoto Tower, der den Weg weiste.
 
Wir checkten ins Hotel ein und da Ulf unbedingt auch mal einen japanischen Supermarkt besuchen wollte und ich auch noch einen Geschäfte-Wunsch hatte, liefen wir nochmal zur benachbarten AEON-Mall rüber.


Hier befand sich ein Axes femme-Store mit sehr niedlicher Kleidung. Ich probierte drei Teile an und kaufte zwei Röcke- jedoch taxfree, also kann ich sie leider erst wieder in Deutschland anziehen.
 
 
Ulf und ich gingen auch zu den Namco-Stores im Gebäude, wobei ihn besonders das neue Kartenspiel von Bandai interessierte.
 
 
Auch hier war SpyXFamily wieder überall.
 
 
Wir kauften noch neue Halsbonbons und im Supermarkt ein paar Snacks und vegetarisches Sushi zum Abendessen. Und wir mussten auch wieder Wäsche waschen... wenn es denn mal geklappt hätte. Die Waschmaschinen waren alle belegt, obwohl es insgesamt 8 Stück gab. Ich versuchte noch ein zweites Mal vergeblich, nach Ende eines Waschzyklus unsere Sachen in eine Trommel zu bekommen, aber es war nichts zu machen- die anderen Gäste blockierten die Maschinen und schmissen sogar die nächste Wäscheladung vor die Maschinen- das Äquivalent zum deutschen "die Strandliege mit einem Handtuch reservieren"...
 
 
AAAAAARRRRRGGGHHHHHH!!!!!
 
Wenigstens passierte noch eine coole Sache an diesem Mittwochabend: Unser Mini-Auftritt bei NHK Nagoya war online gekommen und Vitor-san hatte uns den Link zukommen lassen. 
 
 
Hi
er könnt ihr euch den Beitrag bei Interesse gerne angucken. Wie lange er online bleiben wird, können wir leider nicht sagen. Und bitte glaubt uns, dass wir zu den politischen Themen auch was sagten, aber das leider komplett rausgeschnitten wurde, lol... wir denken natürlich Silvester nicht nur ans Essen.

Wir hofften an diesem Abend sehr, dass unsere Kyoto-Erfahrungen noch eine positivere Wendung nehmen würden.

Bis in Kürze wieder,
eure Tsu & Ulf